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Schwungvoll zu «echtem» Gold

Daniel Hubmann hat den Langdistanztitel verteidigt – und damit auch eine Goldmedaille gewonnen, auf die er stolz sein kann.

Die Faust ist geballt, der Freudenschrei nach dem Zieleinlauf kurz, aber nicht zu überhören. Daniel Hubmann verlässt sich auf sein Gefühl; er ahnt, dass er den Langdistanz-Titel verteidigen und den Medaillensatz an der WM in Miskolc komplettieren wird – mit einer Plakette, die ihm etwas bedeuten wird. Zwei Stunden nach Simone Niggli-Luders triumphaler Rückkehr auf die höchste Treppchenstufe beschert der 26-Jährige aus Eschlikon der Schweizer Delegation den goldenen Abschluss einer Veranstaltung, die «gemischte Gefühle» hervorgerufen habe, wie sich der Sieger ausdrückt. Es scheint, als würden die Geschehnisse der Staffel den Thurgauer mit Wohnsitz in der Länggasse noch ein Weilchen begleiten. Im Zielgelände posiert er mit seinen Medaillen für die Fotografen; die goldene aus der Staffel hält er wie während der Siegerehrung am letzten Freitag nur in der Hand. Er sei mit viel Schwung um die zahlreichen Senken gekurvt, habe sich und seinen Lauf stets unter Kontrolle gehabt, sagt Hubmann, der sich mit beinahe zwei Minuten Vorsprung auf Thierry Gueorgiou (Fr) durchsetzte. Niggli-Luders Vorsprung auf Silber-Gewinnerin Marianne Andersen (No) bewegte sich im gleichen Rahmen. Drei goldene, zwei silberne und vier bronzene Auszeichnungen haben die helvetischen Vertreter in Miskolc gewonnen. Auch wenn die Staffelgoldmedaille wertlos ist, darf Swiss Orienteering auf einen hervorragenden Auftritt in Nordostungarn zurückblicken. Derweil die Lücke hinter Niggli-Luder noch immer relativ gross ist, verfügen die Männer über ein kompaktes Team, in dem auch Jüngere wie der Sprint-Zweite Fabian Hertner Akzente setzen können. Am Schweizer OL-Hoch dürfte sich vorerst nichts ändern.mjsResultate Seite 18 >

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