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Schumachers Warten aufs Okay

Spekulationen über die Genickprobleme des Deutschen.

Das Formel-1-Business wartet noch immer auf die endgültige Freigabe der Ärzte für das Comeback des Rekordweltmeisters Michael Schumacher. Immer mehr zum Thema wird dabei die Nackenverletzung des 40-Jährigen. Über die Schwere der Verletzung kann nur spekuliert werden, solange Schumacher selbst dazu schweigt - und Äusserungen aus seinem Umfeld alles nur noch geheimnisvoller erscheinen lassen. Seine Mediensprecherin Sabine Kehm liess verlauten, dass Schumacher in den kommenden Tagen ungeachtet seiner Genickprobleme erneut im Ferrari von 2007 seine Rennhärte testen werde. Danach werden die medizinischen Betreuer des siebenmaligen Champions über seinen geplanten Start beim Europa-GP in zweieinhalb Wochen entscheiden. Der geschäftstüchtige Manager Willi Weber hat jedenfalls einen Produktionsstopp für seine geplanten neuen Merchandising-Artikel verhängt, da Schumachers Nackenbeschwerden die Rückkehr ins Rennauto ja platzen lassen könnte. «Solange die Rückkehr nicht zu hundert Prozent steht, werden wir nichts produzieren», sagte Weber, der einst mit den roten Kappen («Rotkäppchen») Rekordgewinne erzielte. Suche der FIA nach allfälligem Ersatz Nach dem ersten missglückten Rettungsversuch von Peter Sauber in Hinwil, hat der Internationale Automobilverband FIA offenbar vorsorglich mit der Suche nach einem möglichen Ersatz für das BMW-Sauber-Team begonnen. FIA-Präsident Max Mosley habe sieben Reservekandidaten per Brief informiert, dass diese sich erneut um den noch offenen 13. Teamstartplatz für die kommende Saison bewerben könnten, hiess es. Mosley lud Teams zur Bewerbung ein, denen der Verband zuvor noch einen Einstieg in die Königsklasse verweigert hatte. Zumindest der spanische Rennstall Epsilon-Euskadi und das britische Prodrive-Projekt sollen bereits Interesse signalisiert haben. Bislang stehen zwölf Teams als Teilnehmer für die WM 2010 fest. Neben den neun bisherigen Teams werden drei Neulinge dazukommen: das britische Team Manor GP, Campos aus Spanien und das amerikanische Projekt USF1. (Si)

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