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Schulleiterin per sofort freigestellt

Die ehemalige Schulleiterin des Regensdorfer Schulhauses Watt kann sich ihre Kündigung nicht erklären. Die Schulpflege gibt sich weiterhin bedeckt.

Von Fabian Rohrer Regensdorf – «Der Entscheid kam für mich aus heiterem Himmel», sagt die ehemalige Leiterin des Regensdorfer Primarschulhauses Watt. Die Schulpflege hat ihr letzten Donnerstag per 30. April gekündigt und sie per sofort freigestellt. Der Abgesetzten geht es gesundheitlich schlecht. Sie lässt sich nun von Rechtsanwalt Ivo Talew vertreten. «Was die Gründe der Kündigung anbelangt, sind wir auf Spekulationen angewiesen», sagt er. Er gehe aber davon aus, dass ihn die Schulpflege noch informieren werde. Diese liess am Freitag in einem Brief an die Eltern lediglich verlauten, die Leistungen der Schulleiterin hätten nicht den Erwartungen entsprochen. Auch gegenüber dieser Zeitung präzisiert Schulpflegepräsidentin Brigitta Lott die Gründe nicht. Sie bestätigt ausserdem, dass auch die Gekündigte keine genaueren Informationen erhalten habe. Schulausfall gerügt Im Weiteren erklärt Lott, dass der Schulausfall am Donnerstagnachmittag im Zusammenhang mit der Kündigung stand. «Wie es dazu gekommen ist, weiss ich nicht», sagt sie. Der Ausfall sei aber ohne Absprache mit der Schulpflege erfolgt und werde nicht goutiert. «Wir haben die Lehrerschaft dafür gerügt.» Am letzten Donnerstag hat sich ein Schüler des Primarschulhauses ausserdem den Arm gebrochen. Dieser Vorfall stehe aber nicht im Zusammenhang mit der Kündigung. Gerüchte, wonach am Donnerstag auch Polizei auf dem Schulareal gesichtet worden sei, will weder Regensdorfs Gemeindepolizei noch die Kantonspolizei bestätigen. Auch die Schulpflegepräsidentin hat keine Kenntnis davon. Die Stelle des Schulleiters wurde vorübergehend wieder besetzt. Die Lösung sei aber noch nicht definitiv.

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