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Richterswiler beschimpften einst die Pilger

Ein neues Buch über Richterswil berichtet von kuriosen Begebenheiten und romantischen Ecken der Gemeinde.

Von Marianne Bolt Geromin Richterswil – Dieses Wochenende wurde Rico Wengles Werk über Richterswil der Öffentlichkeit vorgestellt. Er habe ein Buch machen wollen, in dem das Damals und das Heute nebeneinander dargestellt würden, sagt der Autor. Anwesend im Bärenkeller war auch der ehemalige Richterswiler Gemeindepräsident Ruedi Hatt. «Es war an der Zeit, dass ein solches Werk geschaffen worden ist», sagte er an der Vernissage. Das Buch trage den Betrachter über die Vergangenheit in die Gegenwart und mache ihm die vergangenen Zeiten Richterswils bewusst. Im Zentrum der Vernissage standen die zahlreichen Fotografien, Stiche und Bilder des 120-seitigen Bildbandes. Die Darstellungen führen die vielfältigen Gebäude des Richterswiler Dorfkerns vor Augen. In oft übersehenen Nischen an bekannten Bauwerken und in romantischen Gärten sind viele verborgene Details zu entdecken. Busse für Chilbibesuch Einst blühte der Dorfkern dank der Pilgerreisenden nach Einsiedeln auf. Trotzdem beschimpfte ein aufgebrachter Richterswiler einige Pilger als «Sakramentshünde», wie die Anwesenden am Anlass erfuhren. Denn der Autor las aus verschiedenen Quellen Episoden aus vergangenen Zeiten vor. Er erzählte beispielsweise, dass die Richterswiler früher mit einer Geldstrafe gebüsst wurden, wenn sie beim Besuch einer auswärtigen Chilbi erwischt worden sind.

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