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Rhythmisch vom Giessbach bis nach Brienz

29 Teilnehmer schwammen die 1,7 Kilometer

«Es braucht schon etwas Überwindung, ins kalte Wasser zu steigen. Jeder, der sich das zutraut, kann beim Brienzerseeschwimmen mitmachen», erklärte Rosmarie Stähli aus Brienz, Mitglied des Organisationskomitees und seit 35 Jahren mit dabei. Das traditionelle Brienzerseeschwimmen wird jeweils von einer Gruppe Rettungsschwimmer der SLRG Oberland, Aussenstation Brienz/Meiringen, durchgeführt – ohne Rangliste, da es kein Wettkampf ist. Die Teilnehmer können in ihrem eigenen Rhythmus und Tempo schwimmen. Eine Medaille erhält, wer die vorgegebene Strecke schwimmend zurücklegt. Gelingt dies nicht, steht ein Begleitboot zur Verfügung. «Es sind jedes Jahr etwa eine bis zwei Personen dabei, die aufgeben und ins Begleitboot umsteigen», sagte Rosmarie Stähli. Bei jedem WetterDas Schwimmen findet alljährlich bei jedem Wetter statt. Erst kurz vor Beginn wird jeweils die definitive Route festgelegt – diesmal war es die kurze Strecke von 1,7 Kilometern bei einer Wassertemperatur von 16 Grad. Teilnehmer Heinrich Gamper aus Thun schaffte die Strecke in 43 Minuten: «Das Wasser war gar nicht so kalt, wie ich gedacht hatte. Es gab kühlere Abschnitte, dort, wo die Aare in den Brienzersee mündet. Zum Glück war kein hoher Wellengang, sonst hätte ich nicht mitgemacht.» Training seit JahresbeginnDie Teilnehmerinnen Madeleine Streich und Angela Weibel, beide aus Unterseen, haben sich seit Anfang Jahr mit Schwimmtraining im Hallenbad und im See vorbereitet. «Es ist ein gutes Gefühl, dass wir das nun geschafft haben. Es war zuerst schwierig, den eigenen Rhythmus zu finden, aber dann ging es gut», sagte Madeleine Streich nach der geglückten Seequerung. Die Brienzerin Regula Schöneberger hatte mit lästigen Insekten zu kämpfen: «Ich musste mich gegen zwei Brämen wehren, die mich die ganze Strecke begleitet haben. Alles andere war für mich kein Problem», so Regula Schöneberger. Monika Hartig>

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