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Remis der Tigers als Niederlage

Die Unihockey Tigers haben die Qualifikation für das Europacup-Finalturnier vom Oktober in Dänemark knapp verpasst. Das Torverhältnis sprach in der finalen Abrechnung zugunsten des finnischen Vizemeisters Tapanilan Erä.

«7:7 – Unentschide ischs nid.» Die Ballade «7:7» von «Züri West» hätte sich gestern als idealer musikalischer Ausklang der Partie zwischen den Unihockey Tigers und Tapanilan Erä erwiesen. Der Vergleich zwischen den letztjährigen Vizemeistern aus der Schweiz und Finnland endete 7:7, ein Remis, dass für die Tigers einer Niederlage gleichkam. Weil Erä am Samstag Tatran Stresovice mit 7:2 bezwang (die Tigers hatten am Freitag denselben Gegner mit 6:5 besiegt), qualifizierten sich die Finnen dank der besseren Tordifferenz für das Europacup-Finalturnier vom Oktober in Frederikshavn (Dänemark). Zäsur im Mitteldrittel Nach dem ersten Drittel hatten die Tigers noch 3:2 geführt, ehe die agile und passstarke Equipe aus Helsinki im Mittelabschnitt mit vier Toren in Folge für eine vorentscheidende Zäsur sorgte. «Erä hat unsere Fehler im zweiten Drittel resolut ausgenützt. Wir hingegen wirkten in dieser Phase zu wenig abgeklärt», sagte Tigers-Captain Marc Dysli. Der 27-jährige Nationalspieler ist der einzige namhafte Zuzug bei den Emmentalern, die mit Ales Zalesny und Olli Oilinki nur noch zwei statt vier ausländische Kräfte beschäftigen und verstärkt auf den klubeigenen Nachwuchs setzen wollen. Dieses Vorhaben setzte Trainer Philippe Soutter in den zwei Partien vom Wochenende ein erstes Mal um, indem er den Youngsters viel Vertrauen und Einsatzzeit zusprach. Déjà-vu-Erlebnis Keines der drei Teams konnte am Wochenende in Biglen verheimlichen, dass es mitten in der Saisonvorbereitung steckt. «Der Termin für dieses Turnier ist extrem früh. Aus dieser Perspektive können wir mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Das Team hat eine gute Visitenkarte abgegeben», sagte Marc Dysli. Er lag mit dieser Einschätzung gewiss richtig – trotz des Déjà-vu-Erlebnisses zum Abschluss: Bereits vor zwei Jahren hatten die Emmentaler die Europacup-Qualifikation bloss des schlechteren Torverhältnisses wegen verpasst. Reto Kirchhofer >

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