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Punktlandung bei den Steuern

Winterthur hat nur leicht mehr Steuern eingenommen als budgetiert – und etwas weniger Bussen.

Winterthur – Die Stadt Winterthur hat letztes Jahr rund 360 Millionen Franken Steuern eingenommen. Budgetiert waren 355 Millionen. Damit hat Finanzvorsteherin Verena Gick (FDP) beinahe eine Punktlandung geschafft. Allerdings haben die Steuereinnahmen in Winterthur nicht so kräftig zugelegt wie anderenorts: Sie lagen bloss rund 18 Millionen höher als 2009. In vielen anderen Gemeinden sprudelten die Einnahmen bedeutend stärker, der Kanton nahm gar eine Milliarde mehr Steuern ein als budgetiert. Der Personalaufwand in Winterthur ist zwar um 8 Millionen gestiegen, das ist aber 2,7 Millionen weniger, als budgetiert war. Der Sachaufwand schrumpfte um 9 Millionen. Gestiegen sind die Investitionen: von 59 auf 66 Millionen Franken. «Vor allem im Schulbereich hat die Stadt Aufholbedarf, und das schlägt auf die Rechnung durch», sagte Gick. Nach wie vor wachsend sind die Aufwendungen für die Sozialhilfe. Hingegen blieben die Einnahmen bei den Bussen unter den Erwartungen: Die Stadt rechnete mit 13 Millionen, hereingekommen sind 11,4 Millionen Franken. «Offensichtlich haben wir da einen Plafond erreicht.» Insgesamt schliesst die Rechnung bei Einnahmen und Ausgaben von rund 1,3 Milliarden Franken mit einem leichten Aufwandüberschuss von 3 Millionen Franken ab. Dieses Minus ist vorgegeben, weil die Stadt im Finanzausgleich ist und jedes Jahr einen Teil ihres Eigenkapitals abbauen muss. Winterthur erhielt 2010 von Kanton und reichen Gemeinden 120 Millionen Franken.(rd)

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