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Ponyhof Riitmuus zügelt über Grenze

Bassersdorf – Andrea Schmidt aus Bassersdorf kann aufatmen. Sie hat eine Lösung gefunden, um ihren Ponyhof Riitmuus weiterzuführen. Allerdings nicht mehr in Bassersdorf. Schmidt zieht nach dreijähriger Suche anfang März mit ihren 20 Ponys in die rund 30 Kilometer entfernte Reitanlage Feldwiesen in Lottstetten. Dort führt sie weiterhin Ausritte, Reitlager und Kindergeburtstage durch. Sie hatte bereits Angst, ihre Tiere verkaufen zu müssen, weil sie den Hof in Bassersdorf verlassen muss. Denn es ist nicht gestattet, mehr als vier Pferde in der Wohnzone zu halten. «Diese Tiere sind mein Leben. Ich hätte nicht gewusst, wie ich ohne sie meinen Lebensunterhalt verdienen sollte», sagt Schmidt. Sie kennt die Betreiberin der Reitanlage in Lottstetten, Sonja Monsch, seit einigen Jahren. Monsch ist Präsidentin des Reitvereins Wallisellen und führt den Hof seit einem guten Jahr. Schmidt hofft, dass ein Teil ihrer 200 Kunden den Umzug mitmacht. Die ursprünglichen Pläne Schmidts, den Kundelfingerhof bei Diessenhofen oder das Hotel Sternenberg im Zürcher Oberland zu erwerben, haben sich zerschlagen. Geplant war, die Höfe in Zusammenarbeit mit den Sozialwerken von Pfarrer Ernst Sieber und dem sozialpädagogischen Jugendtraining Anker weiterzuführen. (ssi)

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