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Playoff-Sieg mit Vaterfreuden

Derbyfieber(5) Als Kloten Flyers und ZSC Lions vor drei Jahren zum letzten Mal im Playoff aufeinandertrafen, hatte Domenico Pittis nach dem Auftaktspiel allen Grund zum Strahlen. 5:1 lautete das Resultat zugunsten seines ZSC, und wenige Stunden zuvor hatte seine anderthalbjährige Tochter ihre ersten Worte gesprochen. «Nainai, Papa», erinnerte sich der stolze Vater damals. Eine Steigerung dieses persönlichen Schlüsselmoments durchlebte am Samstag Kloten-Center Michael Liniger. Als er kurz vor 22 Uhr den ersten Sieg seiner Flyers bejubeln konnte, war sein Tag bereits 16 Stunden alt. Begonnen hatte er um 6 Uhr morgens, als der Emmentaler von seiner Frau Tanja mit der Mitteilung geweckt wurde, es sei jetzt dann so weit. Die beiden packten ihre Sachen, fuhren ins Spital – und wurden um 10.30 Uhr zum zweiten Mal Eltern. 49 Zentimeter misst Lynn Liniger, 3200 Gramm ist sie schwer. «Es war gäbig, dass alles so schnell ging», freute sich der Stürmer, der schon am späten Nachmittag zur Arbeit nach Kloten fahren konnte, wo für die Flyers das Playoff begann. Vergleichen könne man die beiden Erlebnisse natürlich nicht, hält Liniger fest, die Geburt sei viel existenzieller. «Aber immerhin hatte ich diesmal kaum Gelegenheit, vor dem Playoff-Start nervös zu werden.» Nun hofft der 31-Jährige, dass die Derby-Parallelen zu Domenico Pittis 2008 sich nicht auf frühe Vaterfreuden beschränken: 42 Tage nach den ersten Worten seiner Tochter gewann der Italokanadier mit dem ZSC den Meistertitel.(phm) Klotens Rückhalt Ronnie Rüeger, Seite 52

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