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Opfikon hat die «neueste Poststelle der Schweiz»

Die Poststelle an der Schaffhauserstrasse 63 in Glattbrugg feiert nach zweijähriger Bauzeit ihre Wiedereröffnung.

Glattbrugg – «Gut Ding will Weile haben», sagte gestern der Opfiker Stadtpräsident Paul Remund in der neuen Poststelle an der Schaffhauserstrasse 63. Vor der geladenen Gästeschar aus Politik, Kundschaft und Medien lobte Remund den fünfstöckigen Neubau, der nun nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt wurde: «Der moderne Bau ist ein Mosaiksteinchen mehr in den Bemühungen, die Schaffhauserstrasse aufzuwerten.» Mit der Post verbinde er immer auch ein Stück Heimat. Sei es das «Tüü, Taa, Too» des Postautos, das Rattern des Mofas seines Briefträgers oder eben eine neue Poststelle. Rita Feldmann, die zukünftige Poststellenleiterin, sagte, dass «ihre» Post die neueste in der ganzen Schweiz sei. Sie und ihre 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien höchst motiviert, ab kommendem Montag die Kundschaft wieder bedienen zu können. Die Schalterhalle der neuen Poststelle präsentiert sich in hellem, freundlichem Licht. Die Geschäfte können nun an vier modernen Schaltern getätigt werden. 820 000 Franken wurden in die 310 Quadratmeter grosse Poststelle mit einem Postomaten und einem Grosskundenschalter investiert. Laut Enrique Droz vom Architekten Team Zürich AG belaufen sich die Gesamtkosten des Baus, inklusive Land, auf 13 Millionen Franken. Nebst der Poststelle im Parterre befinden sich in den oberen Geschossen 7 Büros und 18 Eigentumswohnungen. Früh Immobilien aus Wallisellen war die Bauherrin des Neubaus. Wie Marco Früh von der gleichnamigen Immobilienfirma sagt, seien alle Büros und Wohnungen bereits verkauft. Kein Provisorium Peter Neumann, Immobilien-Projektleiter der Post, sagte bei der Schlüsselübergabe, das Spezielle an diesem Projekt sei gewesen, dass kein teures Provisorium aufgestellt wurde. Den Kunden standen während der Schliessung die Geschäftsstellen in Opfikon und im Textil-Mode-Center zur Verfügung. In beiden Fällen wurden zusätzliche Schalter eingerichtet, mehr Personal aufgeboten sowie die Öffnungszeiten verlängert.(db) Poststellenleiterin Rita Feldmann hat ein 14-köpfiges Team.Foto: Doro Baumgartner

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