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Neuer Lebensraum für Tiere

Mit dem Renaturierungsprojekt an der Aare bei Wangen sollen künftig Fische, Biber und Eisvögel mehr Platz bekommen.

Oberhalb Wangens, dort, wo vor vielen Jahren ein kleines Kraftwerk stand, soll nun ein neues Inseli entstehen. Das Renaturierungsprojekt wurde am Mittwoch mit dem Spatenstich lanciert. Im Gebiet Stutzacker nördlich der Aare soll nach langer Planung im Oktober mit den Arbeiten begonnen werden. Das Ziel: Neuer Lebensraum für eine Vielzahl von Wasserlebewesen und der Bau eines 150 Meter langen Seitenarms der Aare. Eine Million Franken Ursprünglich standen Kosten von 1,3 bis 1,5 Millionen Franken zur Diskussion. Nach einer Neuplanung sollen die Arbeiten nun eine Million Franken kosten. Träger des Projekts ist der Ökofonds der BKW Energie AG. Als Partner tritt Pro Natura Kanton Bern auf. Die Arbeiten ausführen wird die Baufirma Sutter AG aus Hellsau. «Wir sind bereit für die Arbeiten», sagte Inhaber Hanspeter Sutter anlässlich des Spatenstichs. Mehr Nahrung für Fische Das neue Inseli in der Aare soll bis im März 2010 fertig gestellt sein. Nachdem auch die Anstössergemeinden Wiedlisbach und Wangen ihren Obolus leisten, freut sich in Bezug auf die Realisierung auch die Pachtfischervereinigung, wie Toni Moser erwähnte. Und auch Jürg von Orelli vom kantonalen Fischereiinspektorat freute sich: «Mit dem Projekt erreichen wird ökologische Ziele.» Ein nahrungsreiches Wasser sei besonders für junge Fische wertvoll. Gleiches gelte für Biber und Eisvögel – und natürlich gäbe es auch neuen Lebensraum für Wassergewächse. Das Grossprojekt bringt einen weiteren Vorteil, denn der Wehribach wird nun umgeleitet. Damit ist die Überschwemmungsgefahr beim Gebiet des Natur- und Vogelschutzvereins auch vorbei. Brücke über den Wehribach Eine Umleitung erfährt darüber hinaus der Velo- und Wanderweg. Über den Wehribach soll zusätzlich eine kleine Brücke entstehen, sodass Wanderer und Velofahrer keine Einschränkung erfahren werden. Alfons Schaller >

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