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Neuer Bushof: Schwerzenbachs Nachbarn sollen mitzahlen

Die Gemeindeversammlung von Schwerzenbach sagte am Freitag Ja zur Widum-strasse und sprach sich für einen neuen Bushof aus.

Von Annamaria Ress-Karl Schwerzenbach – Mit sechs Gegenstimmen befürworteten die Schwerzenbacher am Freitag die Sanierung der Widumstrasse und bewilligten einenInvestitionskredit von 600 000 Franken. Noch im Juli hatte die Gemeindeversammlung dieses Geschäft an den Gemeinderat zurückgewiesen. In der aktuellen Vorlage verzichtete die Exekutive nun auf alternierende Parkfelder sowie den Einlenker und beliess das Trottoir entlang des Chimlibachs. Diskussionslos bewilligte die Versammlung einen Projektierungskredit von 516 000 Franken für die Umgestaltung des Bushofs und des Bahnhofplatzes. Mit einer prognostizierten Verkehrszunahme von rund 20 Prozent bis ins Jahr 2015 wird der Einsatz von neuen Gelenkbussen wohl unumgänglich. Auch aus diesem Grund soll der Bushof neu gestaltet werden. Die heute eingesetzten Busse sind 12 Meter lang, die Gelenkbusse jedoch 18 Meter, was das Ein- und Ausfahren sowie das Parkieren schwierig macht. Das Bushof-Projekt wurde in das Agglomerations-Programm des Bundes aufgenommen. Der Kanton will einen Staatsbeitrag von 35 Prozent aber nur dann leisten, wenn sich auch die Nachbargemeinden finanziell beteiligen. Da sämtliche Buslinien in erster Linie den Einwohnern der umliegenden Gemeinden dienten, könne mit einem namhaften Baukostenbeitrag gerechnet werden, erklärte Gemeindepräsident Benno Hüppi (SVP). Weiter genehmigten die knapp 80 Anwesenden die Voranschläge der Politischen Gemeinde und der Primarschule. Der Steuerfuss der beiden Güter liegt damit auch 2011 bei 71 Prozent. Dazu kommt der Steuerfuss der Oberstufenschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach, der bei 21 Prozent liegt. Unbestritten waren die Bauabrechnungen für die Trefferanlage bei der Schiessanlage und die Wasserleitung in der Bahnstrasse. Ebenso befürwortete die Versammlung die revidierten Zweckverbandsstatuten der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) sowie der Gruppenwasserversorgungen Oberes Glattal (GOG) und Vororte und Glattal (GVG).

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