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Moderat wachsen

Am 27.Oktober stimmt Neuenegg über die revidierte Ortsplanung ab. Ziel des Werks ist ein gezieltes Wachstum der Gemeinde.

Das Baureglement und der Zonenplan der Gemeinde Neuenegg stammen aus dem Jahr 1993. Grund genug, diese Werke zu überarbeiten, da die Baulandreserven auf einen kleinen Rest zusammengeschmolzen sind. In einem langwierigen Prozess haben die Behörden nun ihre Raumplanung revidiert und am Donnerstagabend die Bevölkerung darüber informiert. Kernstück des neuen Ortsplans sind rund 17 Hektaren Bauland, die in Neuenegg künftig zur Verfügung stehen sollen. Die Mehrheit der Fläche befindet sich im Dorf Neuenegg sowie in Thörishaus. «Neuenegg ist hauptsächlich zwischen den natürlichen Grenzen Sense und Hang besiedelt», sagte Ortsplaner Kaspar Reinhard. Das Hochplateau solle möglichst geschützt werden und lediglich in den bestehenden Weilern moderat weiterentwickelt werden. Zu diesem Zweck will der Gemeinderat in Bramberg eine Bauzone ausscheiden. Ziel ist laut Gemeindepräsident René Wanner (SVP) ein «moderates Wachstum» von 3 bis 5 Prozent der Bevölkerung, rund 200 Personen. In der Strite zwischen Neuenegg und Thörishaus ist ebenfalls eine Parzelle als Bauland vorgesehen. Der exponierte Hang droht jedoch abzurutschen. Laut Ortsplaner Reinhard wird dort der gesamte Prozess von einem Geologen begleitet. Mit der Ortsplanung wird ebenfalls das Baureglement revidiert. Künftig soll der Gemeinderat über Überbauungsordnungen entscheiden können. Die Bevölkerung stimmt an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 27.Oktober über die Revision ab. ats>

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