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Mast setzt Segel in Belp

Nach 23-jähriger Absenz will sich Belp in der 2.Liga behaupten – mit dem früheren YB-Präsidenten Peter Mast als Trainer.

In der Chefetage der Berner Young Boys waren schwere Zeiten angebrochen, damals, als Peter Mast gehen musste – oder, je nach Auffassung, «gegangen wurde». Acht Jahre lang hatte er sich beim Berner Traditionsverein engagiert, war Finanzchef und später Präsident, bevor er 2007 seinen Posten räumte. Nun, nach zwei fussballerisch eher passiven Jahren, hat Peter Mast als Trainer in Belp unterschrieben. Bereits 1995 war er für zwei Saisons im Gürbetal engagiert. Nun fällt dem 52-Jährigen die reizvolle Aufgabe zu, den FC Belp in der ersten 2.-Liga-Saison seit 1986 zu führen. Mast ist bezüglich dem Saisonziel realistisch, Klassenerhalt lautet es, «etwas anderes kommt als Zielvorgabe nicht in Frage.» Nach seinen Beobachtungen in Testspielen der Gegner hat er eine gewisse Vorstellung, wie die Belper spielen sollten, davon verraten aber will er noch nichts. Zusammen mit dem Gurten-Cup (Rang 4) hat die Mannschaft nur vier Testspiele bestritten. «Die ferienbedingten Absenzen waren so zahlreich, dass sich keine vernünftige Aufstellung gefunden hätte», erklärt Mast die knappe Vorbereitung.Abstimmungsprobleme im Team gebe es nicht und eine Vorbereitung sei auch kaum nötig – das Gros der Mannschaft spielt schon seit Jahren zusammen. Brüderpaare wie die Wüthrichs, die Schüpbachs oder die Vasanthanathans spielen seit Kindesbeinen für Belp und haben nach und nach auch alle den Sprung in die erste Mannschaft geschafft. Der Stamm aus eigenen Spielern ist gewiss ein Vorteil und das Ziel eines jeden Regionalvereins, um so mehr, wenn man damit auch einen Aufstieg realisieren kann. Peter Mast bestätigt das, weist aber darauf hin, dass für ein Bestehen in der 2. Liga «zwei, drei neue Spieler nicht hätten schaden können.» Um das Team auf einen neuen Level zu hieven, seien frische Kräfte fast unabdingbar.Interesse erhaltenOb mit ergänztem Kader oder ohne – in Belp freut man sich, wieder Teil des höchsten regionalen Spielbetriebs zu sein. Nicht zuletzt hat die Zugehörigkeit zur 2. Liga auch eine Symbolwirkung. Das neue Trainingszentrum auf der Giesse kommt bald, die Stadt Belp wächst und in drei Jahren feiert der Verein bereits sein 90-jähriges Bestehen. Gute Perspektiven also für den FC Belp. Deswegen sagt Mast: «Das neu entfachte Interesse muss am Leben erhalten bleiben, und das geht nur mit 2.-Liga-Fussball.»mrm>

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