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Lidl Der Discounter prüft den Rückzug aus der Schweiz, TA vom 2. November

Lidl Der Discounter prüft den Rückzug aus der Schweiz, TA vom 2. November Überangebot an Lebensmittelläden. Für mich wäre es kein Verlust, wenn der Discounter nicht mehr in der Schweiz vertreten wäre. Die Discounter Aldi und Lidl haben innert weniger Jahre etwa 250 neue Filialen in der Schweiz eröffnet. Wie man weiss, taten sie das meist auf der grünen Wiese mit grosszügigem Platzangebot. Daneben haben die Schweizer Detaillisten auch nachgelegt. Auch kleine Städte haben ein grosses Überangebot an Lebensmittelläden. Die Kantone und Gemeinden interessiert dies nicht. In der Schweiz wird ja das Wirtschaftswachstum grundsätzlich gefördert. Stefan Schmid, Kloten Tiefere Preise dank Neulingen. Ich habe schon länger beobachtet, dass Lidl immer grössere Probleme hat. Vor allem bei der Logistik zeigt sich: Die Filialen werden spät beliefert, das führt natürlich zu Kundenverlust. Welcher Kunde will denn später noch mal oder in eine andere Filiale gehen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen? Da macht es Konkurrent Aldi schon viel besser. Ich stelle mir nur die Frage: Ist es gut für die Schweiz, wenn Lidl uns verlässt? Man kann diese Frage nicht klar beantworten. Es gibt Mitarbeiter, die über verschlechterte Arbeitsbedingungen und einen immer härteren Umgang mit ihnen klagen. So gesehen, wäre der Rückzug sicher gut. Aber aus der Sicht der Kunden muss Lidl bleiben. Als 2004 bekannt wurde, dass Lidl und Aldi in die Schweiz kommen, sind die Preise gefallen. Vorher haben sich die Platzhirsche schön in Ruhe gelassen. Nur schon dieses Jahr sind die Preise Tausender Artikel gesenkt worden. Doch es braucht einen Lidl, der seine Hausaufgaben macht und auch seine Filialen rechtzeitig beliefern kann. Andrea Jerger, Wetzikon «Es braucht einen Lidl, der seine Hausaufgaben macht und seine Filialen rechtzeitig beliefern kann.»

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