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Landgeschäft in der Loren als Haupttraktandum

Der Stadtrat von Uster plant in der Loren einen Landtausch. Das Stadt- parlament muss dem Geschäft an seiner Sitzung noch zustimmen.

Von Nicole Roos Uster – Landgeschäfte sind im Ustermer Gemeinderat oft eine umstrittene Sache. Doch beim Landtausch im Entwicklungsgebiet Loren wird es wohl zu keiner grossen Debatte kommen. Der Stadtrat will der Peter Ott AG und der Beat Odinga Promotions AG zwei Landstücke verkaufen. Sie sind 7300 und 3000 Quadratmeter gross. Die Landstücke grenzen an den Lorenplatz, die Loren-Allee, die Strasse Uster-West und den Lorenweg. Der Verkaufspreis beträgt knapp 6 Millionen Franken. Beim grösseren Grundstück resultiert ein Quadratmeterpreis von 640, beim kleineren ein solcher von 450 Franken. Im Gegenzug kauft die Stadt Uster von der Peter Ott AG ein knapp 3800 Quadratmeter grosses Grundstück am Ende der Rietstrasse für 1,5 Millionen Franken. Der Quadratmeterpreis beträgt 400 Franken. Dieses Landstück ist für die Stadt Uster insofern interessant, weil ihr bereits das Nachbargrundstück gehört. Grosse Überbauung geplant Die beiden Firmen planen auf den über 10 000 Quadratmetern eine neue, «identitätsstiftende Überbauung, welche Platz für 120 Bewohner und 200 Arbeitsplätze bieten soll». Erstellt werden 8900 Quadratmeter Verkaufs-, Ausstellungs- und Büroflächen. Auf 6000 Quadratmetern entstehen Wohnungen. Verkaufsflächen für Detailhandel seien nicht vorgesehen, heisst es im Antrag des Stadtrats. Die Überbauung sei gestaltungsplankonform, und es seien keine Ausnahmebewilligungen vorgesehen. Pausenplatz umgestalten Als weiteres Geschäft behandelt der Gemeinderat die geplante Umgestaltung der Schulhausanlage Niederuster. Vorgesehen sind verschiedene Kletter- und Geschicklichkeitsspiele. Die vorhandenen Aussenturngeräte würden nicht mehr gebraucht. Zudem habe ein Inspektionsbericht gezeigt, dass die Anlage nicht mehr den heutigen Sicherheitsbestimmungen entspreche. Mit einem Kredit von rund 500 000 Franken soll der Pausenplatz umgestaltet werden. Da die Kinder heute mehr Zeit in der Schule verbringen würden, sei der Pausenplatz auch ausserhalb der Unterrichtszeiten ein wichtiger Spiel- und Begegnungsort, heisst es im Antrag. Ebenfalls auf der Traktandenliste steht ein Postulat von Marius Weder (SP) und Simone Michel (Grüne), welche in Winikon Tempo 30 einführen möchten. Auf der Gschwaderstrasse zwischen Winikon und dem Kreisel beim Bocciodromo soll neu Tempo 50 statt 80 erlaubt sein. Der Gemeinderat Uster tagt am Montag, 15. November, um 19 Uhr im Gemeinderatssaal. Die Sitzung ist öffentlich.

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