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Kunstwerke kann man am See auch mieten

Herrliberg. - Der «KunstAusleih» ist, wie der Name schon sagt, ein Verein, der Kunst nicht zum Verkauf anbietet, sondern diese auf Zeit veräussert. Von elf bildenden Künstlern kann gegen eine Gebühr Malerei und Plastik gemietet werden.

In einer dreitägigen repräsentativen Ausstellung in der Herrliberger Kulturschiene wird das Schaffen von drei Vereinsmitgliedern vorgestellt. Dies sind die Malerinnen Rita Cedraschi und Jeanette Werren sowie der Maler Urs Kamm. Die verstorbene Künstlerin Margo ist mit Plastiken aus den Jahren 1968 bis 1997 ebenfalls vertreten. Die Vernissage findet am Freitag, 18. September, statt.

Zuerst mieten, dann kaufen

Die Idee zum Konzept des «KunstAusleih» entstand vor sieben Jahren und findet seither guten Anklang bei Kunstliebhabern und Firmen. Die Art der direkten Kunstvermittlung hat Vorteile für beide Seiten, den Mieter und den Künstler. Dem Bezüger gibt die Mietdauer von einem Jahr oder länger genug Zeit, eine Beziehung zum Werk aufzubauen. Wenn er sich nach dieser Zeit nicht mehr vom Kunstwerk trennen will, kann die Miete in einen Kauf umgewandelt werden.

Für den Künstler liegt der Vorteil des Verpachtens seiner Werke darin, dass seine Arbeiten nicht ungesehen im Atelier bleiben, sondern für eine bestimmte Zeit in der Öffentlichkeit zu sehen sind. (TA) Vernissage Freitag, 18. September, 17 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag, 19. und 20. September, jeweils 11 bis 18 Uhr, Kulturschiene Güterschuppen SBB, General-Wille-Strasse, Herrliberg. Weitere Informationen: www.kunstausleih.ch bild pd Plastiken der verstorbenen Künstlerin Margo sind Teil der Ausstellung des «KunstAusleih».

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