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Knausriger Hausi Leutenegger

Notizen zu Namen Hildegard Schwaninger «Wenn sich gute Leute für eine gute Sache zusammentun, dann passieren gute Dinge.» Unter diesem Motto stand der Charity-Event, der im Golf- und Countryclub Hittnau vom Swiss American Club (Präsident: Rick Perdian von Swiss Re) veranstaltet wurde. Ellen Frick-Delman, US-Generalkonsulin in der Schweiz, organisierte zum 13. Mal ein Golfturnier zugunsten eines SOS-Kinderdorfes. Diesmal ging das Geld nach Lesotho. Nachmittags spielte man bei strahlendem Wetter Golf, abends war Party. Natürlich war auch die berühmteste Amerikanerin der Schweiz da: Shawne Fielding, ganz in Rot und umringt von Männern (ihr Begleiter war ein Herr aus Lausanne, der Pascal Germanier heisst und auch Golf spielt). Shawne Fielding ist ausser Partygirl auch Botschafterin der SOS-Kinderdörfer, so ging sie von Tisch zu Tisch und verkaufte die CDs ihrer Freundin Bonnie Jeanne Taylor, die als Stargast auftrat. Bonnie Taylor ist zwar nicht die berühmte Bonnie Tyler, mit der sie Nichtkundige verwechselten (sie lebt seit Jahren bei Basel), doch als sie den Hit «Sweet Caroline» sang, dudelten alle fröhlich mit. Zur Dekoration war der aktuelle Mister Schweiz Jan Bühlmann da (trug einen schwarzen Hut), und Hausi Leutenegger (Bild) stand in weisser Smokingjacke rum und hatte schon beim Aperitif eine dicke Zigarre im Mund. Hausi Leutenegger erzählt einem ja immer sofort, dass er Millionär ist (obwohl das jeder Boulevardpresse-Konsument weiss), aber bei der Auktion zugunsten der armen Waisenkinder und Aidskranken von Lesotho kehrte er den Sparsamen heraus und wurde nicht aktiv. Die Auktion, durchgeführt von Andreas Rumbler von Christie’s, brachte 20 000 Franken, der ganze Abend circa 50 000. US-Generalkonsulin Ellen Frick-Delman ist mit einem Schweizer verheiratet, Rolf Frick, der seine Frau mit Rat und Tat unterstützt. Bei der Tombola gewannen sie einen Hauptpreis, ein Wochenende im Kulm Hotel St. Moritz, was Ellen Frick freute: «In St. Moritz haben wir vor drei Jahren geheiratet.» Frick ist begeisterter Koch, und so spendete er für die Auktion einen Naturalienpreis: Mit René L. Stein (Immobilien) kocht er für acht Personen in der Chuchi-Binz («Traumküche für Hobbyköchinnen und Hobbyköche», Besitzer: René L. Stein). Wen sieht man da auf der Terrasse im Dolder Grand beim Mittagessen? Architekt Sir Norman Foster, den Schöpfer des umstrittenen Bauwerks, mit Lady Elena Foster, den beiden Kindern und dem Zürcher Kunst-Tausendsassa Walter Keller (Scalo-Verlag, Galerie, 2008 Chef Kunstzeitschrift «du»). Gemeinsame Pläne? Keller, der 2009 den Start-up für Lady Elenas Kunstbuchhandlung in Madrid machte, traf die beiden zur Pflege der Freundschaft und um ein Projekt zu besprechen. Für die Fotobuchreihe C-Photo, die Elena Foster im Herbst 2011 herausbringt, soll Keller ein Buch realisieren. Die Idee stammt von ihm. Titel: «Unseen». So klingt es, wenn Walter Keller konkret wird: Es wird Fotos enthalten, die nie existiert haben bzw. nur in der Fantasie unseres kollektiven Unbewussten.» Äusserst geheimnisvoll! Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. www.notizenzunamen.ch

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