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Knappes Ja zum Glattpark-Schulhaus

Opfikon – Mit einem Unterschied von nur gerade 61 Stimmen sprachen sich die Opfiker am Wochenende für ein Schulhaus im Glattpark aus. Mit 1466 zu 1405 Stimmen bewilligten sie einen Planungskredit von 550 000 Franken. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,4 Prozent. Der Abstimmung ging ein heisser Kampf voraus. In der Annahme, dass die Zahl der schulpflichtigen Kinder mit dem Ausbau des Glattparks massiv ansteigen werde, plante der Stadtrat den Neubau für etwa 18 Primarschulklassen im neuen Stadtteil. Das Stadtparlament hiess den Planungskredit im letzten Sommer gut. Die SVP glaubte jedoch nicht an diese Wachstumsprognosen und ergriff das Referendum gegen den Parlamentsbeschluss. Sie sprach sich für den Ausbau des bestehenden Schulhauses Lättenwiesen aus. Ein solcher Ausbau sei billiger und sinnvoller als ein überdimensionierter Neubau, sagte etwa SVP-Gemeinderat Richard Muffler.Muffler zeigte sich gestern vom Urnenergebnis kaum enttäuscht: «Unsere Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass mit dem Geld sorgfältig umgegangen wird. Diese Aufgabe haben wir mit dem Referendum erfüllt.» Die Befürworter des Schulhauses würden nun an ihren Prognosen gemessen werden. «Jetzt müssen die Kinder auch kommen, von denen sie geredet haben», sagte Muffler. Die Pro-Seite freute sich über den – wenn auch knappen – Sieg: «Das Wichtigste ist, dass die Hürde geschafft ist und wir jetzt weiterplanen können. Der Schulraum wird nämlich dringend benötigt», sagte SP-Gemeinderat Marc-André Senti. (cab)

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