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Kleinkraftwerke Elektrischer Strom aus Wasserwirbeln in der Glatt, TA vom 30. März

Kleinkraftwerke Elektrischer Strom aus Wasserwirbeln in der Glatt, TA vom 30. März Keine Lösung. Nach dem faktischen Aus für die Atomkraft fordern viele den Ausbau der Wasserkraft. An sich ist das zu begrüssen. Allerdings ist das Potenzial für den naturverträglichen Ausbau der Wasserkraft klein. Denn 90 Prozent aller Fliessgewässer werden in der Schweiz schon genutzt. In erster Linie sollen deshalb bestehende Wasserkraftwerke technisch erneuert und gleichzeitig auf den heutigen ökologischen Stand gebracht werden. So kann wesentlich mehr Strom produziert werden. Im «Tages-Anzeiger»-Artikel werden kleine Wasserwirbelkraftwerke als Lösung für Energieprobleme beschrieben. Die Anlagen sollen sogar gleichzeitig die Gewässer renaturieren. Das ist Quatsch. Noch gibt es keine Anlage, die bewiesen hat, dass sie naturverträglich ist und zum Beispiel Auf- und Abstieg der Fische erlaubt. Daher sind diese Vorschläge mit grosser Skepsis zu beurteilen. Zumal in der ganzen Schweiz 35 000 solcher Wirbelkraftwerke gebaut werden müssten, um nur schon das Atomkraftwerk Mühleberg zu ersetzen. Rahel Meier, Wetzikon

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