Zum Hauptinhalt springen

Klarer Sieg an allen Fronten: Das Oberland ist fest in SVP-Hand

Im Oberland sprachen sich nur drei Gemeinden gegen die Ausschaffungsinitiative der SVP aus. Die SP blieb in allen Belangen chancenlos.

Von Melanie Pfändler Oberland – Die Oberländer Gemeinden stimmten gemäss den SVP-Parolen und sagten Ja zur Ausschaffungsinitiative, Nein zum Gegenentwurf und Nein zur Steuergerechtigkeitsinitiative der SP. Bezüglich der Ausschaffungsinitiative bildeten die Gemeinden Seegräben, Fällanden und Greifensee die Ausnahme: Sie lehnten die Initiative ab und nahmen den Gegenentwurf an. Am deutlichsten zeigte sich dieses Resultat in Greifensee: Die Initiative erreichte nur 45,7% Ja-Stimmen, der Gegenentwurf 56%. In Maur und Schwerzenbach wurde der Gegenentwurf ebenfalls angenommen.In fast allen anderen Gemeinden waren die Resultate sehr deutlich. Fünf Gemeinden erreichten gar eine Ja-Quote von mehr als 65%: Bauma, Kyburg, Wila, Fischenthal und Hinwil, die Heimat von SVP-Bundesrat Ueli Maurer. In Fischenthal sagten 74% der Stimmberechtigten Ja, was dem fünfthöchsten Wert im Kanton entspricht. In Uster fiel die Zustimmung mit 50,4% hingegen haarscharf aus. Die Steuergerechtigkeitsinitiative fand mit 52,4% Ja-Stimmen nur in Sternenberg Zuspruch. Sternenberg gehört zusammen mit Kyburg zu den ärmsten Oberländer Gemeinden. Dort wurde mit 47,5% Ja-Stimmen das zweitknappste Resultat erzielt. In Maur, der reichsten Oberländer Gemeinde, kassierte die SP einen regelrechten Schlag ins Gesicht: Nur 26,4% legten ein Ja in die Urne.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch