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Torgarant Christian Kunz will sich mit 2.-Liga-Aufsteiger Weissenstein in der höchsten regionalen Spielklasse etablieren.

Fünf Jahre ist es her, als beim FC Weissenstein der grosse Umbruch bevor stand. Ein weiteres Mal war man in die 2. Liga aufgestiegen – mit dem Vorhaben, ein junges Team um den Klassenerhalt spielen zu lassen, hatte der Berner Vorortsklub aber wenig Erfolg. Die junge Truppe bezahlte Lehrgeld und stieg sofort wieder in die 3. Liga ab.Vom FCW zum FCWMit dabei war auch Christian Kunz, der damals auf diese wenig erfolgreiche Saison vom einen zum anderen FCW, nämlich von Wohlensee zu Weissenstein, wechselte. Der heute 25-Jährige hatte sich damals zum Ziel gesetzt, mit diesem Team noch einmal aufzusteigen. Dass es schon jetzt gelungen ist, freut ihn, um so mehr als er mit seinen 25 Toren einen erheblichen Teil dazu beigetragen hat. «Zwar sind wir mit etwas Glück aufgestiegen, unser Ziel lautet aber keinesfalls nur Klassenerhalt», sagt der zuversichtliche Kunz. Weissenstein schloss die letzte Saison «nur» als Zweitplatzierter seiner Gruppe ab. Zusammen mit Moutier als beste Zweitplatzierte durften sich die Berner aber nach dem letzten Spiel dennoch über den Aufstieg freuen.Messlatte Gurten-CupMit der Vorbereitung ist Christian Kunz, der bei Weissenstein auch als Captain amtet, zufrieden. «Wir haben vor allem im konditionellen Bereich sehr hart gearbeitet und bis jetzt hat sich das bezahlt gemacht.» Am Hausturnier des FC Wabern, dem Gurten-Cup, stiess Weissenstein bis in den Final vor und besiegte unter anderem auch den in die 2. Liga interregional aufgestiegenen FC Köniz. Sonst orientierten sich die Weissensteiner in den Testspielen an ihrer neuen Aufgabe und spielten gegen Zweitligateams wie Orpund und Konolfingen. Völlig neu ist die 2. Liga für die wenigsten im Team. Neben Christian Kunz haben viele bereits Erfahrung auf diesem Niveau, zudem sind mit Christian Küng (Bümpliz) und Yves Mezger (Breitenrain) auch Spieler von der 2. Liga interregional respektive der 1. Liga zu Weissenstein gekommen.Die Ehre des CaptainsAuch die Rolle als Captain ist sich Kunz nun bereits gewöhnt, wenn auch etwas unfreiwillig. Stammcaptain Riccardo Romanelli verletzte sich letzte Saison, worauf Kunz schon während der Rückrunde die Captainbinde trug. «Jeder Spieler hatte eine Stimme, die Mannschaft hat mich gewählt, was für mich eine grosse Ehre ist», sagt Kunz. Wie viele Tore er nächste Saison erzielen wird, weiss auch er nicht, er schätzt sein Kontingent auf 20 Treffer. Viel wichtiger ist ihm aber, den FC Weissenstein mit jedem seiner Tore vom Image des Liftklubs wegzubringen. Das wiederum dürfte Christian Kunz mit 20 Toren gelingen.Moritz Marthaler>

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