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Hombrechtikon macht Minus

Der Gemeinderat will den Steuerfuss bei 119 Prozent belassen, obwohl er für 2011 ein Defizit von 1,4 Millionen Franken prognostiziert.

Von Lorenzo Petrò Hombrechtikon – Wegen der guten Rechnungsabschlüsse der vergangenen Jahre ist das Nettovermögen der Gemeinde Hombrechtikon auf 5,4 Millionen Franken angewachsen. Für den Gemeinderat ist dies genug, um nächstes Jahr trotz eines budgetierten Verlusts von 1,4 Millionen Franken den Steuerfuss bei 119 Prozent zu belassen. Positiv in die Zukunft schauen die Verantwortlichen wegen der überdurchschnittlich gestiegenen Steuerkraft der Hombrechtiker Einwohner. In den vergangenen fünf Jahren ist diese von 2176 Franken pro Kopf auf 3044 Franken angestiegen. Das sei noch weit vom Durchschnitt im Bezirk Meilen (7803 Franken) entfernt, wie Gemeindeschreiber Jürgen Sulger schreibt, aber doch erfreulich. Hombrechtikon budgetiert 2011 einen Aufwand von 46,7 und Einnahmen von 45,3 Millionen Franken. Der grösste Teil der geplanten Investitionen soll dabei in die Werterhaltung fliessen: 1 Million Franken geht an die Sanierung der Schulhäuser Altes und Neues Dörfli sowie den Kindergarten Zelgi. Für Strassenunterhalt sowie Wasser und Abwasser werden 0,7 beziehungsweise 2,1 Millionen eingesetzt. Für das Spital Männedorf fallen 1,7 Millionen Franken an. Höhere Kosten als bis anhin verursacht ab 2011 das neue Modell der Pflegefinanzierung. Aufgrund einer externen Analyse rechnet Hombrechtikon mit 800 000 Franken Aufwand. Ebenso viel setzt die Gemeinde als Mehrkosten für die Zusatzleistungen zur AHV/IV ein. Auch die Schulsozialarbeit trägt mit einer zusätzlichen 50-Prozent-Stelle etwas zu den gestiegenen Kosten bei.

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