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Holz für Asylbewerber zu teuer

Die RPK Otelfingen glaubt, eine Asylunterkunft aus Stein sein billiger als aus Holz.

Opfikon – Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) der Stadt Opfikon empfiehlt, einen Antrag des Stadtrats abzulehnen. Dieser sieht einen Kredit von rund 2,6 Millionen Franken vor, um im Ortsteil Glattbrugg an der Oberhauserstrasse eine Unterkunft aus Holz für rund 60 Asylsuchende zu erstellen. Die RPK beantragt stattdessen eine Unterkunft in Massivbauweise. Gleich bleibt die Grösse des Projekts: zwei Baukörper mit je einem ein- sowie einem zweigeschossigen Trakt. Die Kosten würden gemäss RPK allerdings nur 2,15 Millionen Franken betragen. Bei Bedarf könnte das Projekt auch ausgebaut werden, beispielsweise durch eine Aufstockung des eingeschossigen Traktes. Die Mehrkosten für Fundation, Haustechnikanlagen, Wärme-Erzeugungsanlage, grössere Querschnitte von Ver- und Entsorgungsleitungen betragen laut RPK 40 000 Franken. Der zu beantragende Kredit beläuft sich somit auf 2,19 Millionen Franken. Alle Gemeinden im Kanton Zürich sind verpflichtet, die Asylbewerber-Quote von 0,5 Prozent der Wohnbevölkerung aufzunehmen. Die Stadt Opfikon müsste rund 80 Personen aufnehmen. Derzeit erfüllt die Stadt diese Aufnahmepflicht aber nur zu 62 Prozent. Der Kanton hat bereits ausdrücklich bemängelt, dass die Stadt Opfikon ihren Versprechungen nicht nachkomme. (TA)

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