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Helvetic mietet eigenen Hangar

Kloten – Mit ihren sechs Fokker 100 ist die Flotte von Helvetic Airways klein. Dennoch will die Schweizer Fluggesellschaft in Zukunft ihre Maschinen selber reparieren und warten. Laut CEO Bruno Jans werde die Airline dadurch unabhängiger und kann aufgrund der höheren Flexibilität die Flugzeuge schneller wieder auf die Strecke schicken. Die letzten acht Jahre hat Helvetic ihre Flugzeuge von SR Technics reparieren lassen. Letzte Woche lief der Vertrag aus, und die Fluggesellschaft entschied, einen Hangar am Flughafen Zürich zu mieten und ein eigenes Mechanikerteam aufzubauen. Gabriele Hepp, Sprecherin von SR Technics, sagt, das Verhältnis zu Helvetic sei nach wie vor gut. «Wir haben den Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen nicht mehr verlängert. Auch weil die Fokker 100 nicht mehr in unser Portfolio passt.» SR Technics werde weiterhin Leistungen für Helvetic erbringen. Wie viel SR Technics durch den Abgang des Kunden verliert, sagt die Firma nicht. Helvetic, die im Besitz von Martin Ebner ist, hat eine Million Franken in den Aufbau ihrer Unterhaltsabteilung investiert. 30 zusätzliche Mitarbeiter hat sie eingestellt. Viele von ihnen, darunter auch Spezialisten aus dem Ausland, besitzen bereits die Lizenz für Fokker-100-Wartungen. Helvetic wird aber auch selber Mechaniker ausbilden. Die nächsten zwei bis drei Jahre will Bruno Jans auf jeden Fall noch an den nicht mehr ganz jungen Modellen des niederländischen Herstellers festhalten. Was nicht heisse, dass man sich über die Zukunft der Flotte keine Gedanken mache. Laut Bruno Jans hätte Helvetic zurzeit Kapazitäten, um auch Fokker 100 von anderen Airlines zu warten. (hz)

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