Zum Hauptinhalt springen

Grosszügiger Hausi Leutenegger

Notizen zu Namen Hildegard Schwaninger Zur Jahresend-Party von «Glanz & Gloria» eingeladen zu sein, ist eine Ehre – und spannend. Wer kommt wohl da? Stars, Sternchen – die Superstars der Boulevard-Sendung, die anfangs mit Häme (Klatsch, wen interessiert das?) und Skepsis (Gibt es in der Schweiz genug Promis?) bedacht wurde, sich aber zum Knüller mauserte (über 400 000 Zuschauer pro Sendung). 2010 war ein glanzvolles Jahr! 255 reguläre Sendungen, 52 Weekend-Sendungen, 800?Anlässe gecovert. * Samstagabend im Kaufleuten die «G & G»-Party, deren Höhepunkt die Verleihung der Glorys 2010 war, eine Art Oscarverleihung für lokale Promis. Im Festsaal ein Promi neben dem anderen.Didier Burkhalterwar da, nominiert, nebenSimon Ammann, als Publikumsliebling. Er musste – das ist wahre Demokratie! – sich geschlagen geben gegen eine Ex-Miss-Schweiz.Fiona Hefti, heute Modejournalistin, gewann den Publikumspreis, und strahlend verkündete sie, dass sie im Mai wieder Mutter wird. Sie ist halt, da mag Didier Burkhalter noch so oftGeorge Clooney genannt werden, doch schöner als der Bundesrat.Nicole Berchtold moderierte den Abend und trug das gleiche Kleid wieChrista Rigozzi, die mit ihrem MannGiovanni Marchese den Love Glory entgegennehmen durfte. Dass «G & G» nicht nur Trash-Nachrichten bringt, sondern auch Kultur, zeigte die Vergabe des Emotion Glory an den SchauspielerHanspeter Müller-Drossaart. Er wurde für seine Darstellung des Dällebach Kari ausgezeichnet. So nutzte auchChristoph Stühn vom Landesmuseum die Gunst der Stunde und stürzte sich (ganz ohne sexuelles Interesse) aufAnnina Frey, damit bald wieder eine Landesmuseum-Vernissage von «G & G» berücksichtigt wird. FürUeli Haldimann, den Miterfinder der Erfolgssendung, war es der letzte Auftritt als Chefredaktor des Schweizer Fernsehens.Ingrid Deltenre, unter deren Regentschaft «G & G» entstand, war nicht da. Sie ist mit PartnerSacha Wigdorovitsund SchauspielerStefan Gubser und Frau, Publicis-CEOBrigitte Gubser, in Argentinien. * Ein paar Showbiz-Saftwurzeln sah man auch. Die unverwüstlicheNella Martinetti, den TravestiekünstlerMary aliasGeorg Preusse (wurde vor zwei Wochen in Hinwil eingebürgert) und den unvermeidlichenHausi Leutenegger(Bild). Beim Weggehen gab es eine Überraschung. Da kam eine hübsche blonde Frau: «Darf ich Sie nach Hause fahren?» Vier Autos standen für den Gästetransport bereit. Auch Hausi Leutenegger wurde zu seinem Mercedes, mit dem er nachts nach Genf fuhr, gefahren. Er, ganz Mann von Welt, wollte der Fahrerin ein Trinkgeld geben. Sie wollte keins. Da schenkte ihr Hausi sein Buch «Ein bisschen Glück war auch dabei». Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. www.notizenzunamen.ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch