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Grosszügige Geschenke

Thun hat in Lausanne die erste Niederlage unter Trainer Murat Yakin erlitten. Beim 1:3 verteilten die Oberländer Geschenke.

Das Stadion Pontaise in Lausanne bringt dem FC Thun auch in dieser Saison keinen Erfolg. Wie letztes Jahr, als die Thuner gegen Lausanne-Sport am zweiten Spieltag 1:3 unterlagen, verloren sie diesmal in Runde 5 beim gleichen Gegner in gleicher Höhe. «Das ist sehr ärgerlich», sagte Thuns Sportchef Andres Gerber, «es war zu sehen, dass wir eigentlich die bessere Mannschaft hätten.» Thun war zunächst öfter im Ballbesitz und bemühte sich gegen den defensiv eingestellte Gastgeber um gute Offensivaktionen. Dann begann Lausanne-Stürmer Franck Madou, der nach 17 Toren in der letzten Spielzeit für Biel im Sommer an den Lac Léman gewechselt hatte, die Thuner Abwehr vor Probleme zu stellen. In der 31. Minute stolperte der Angreifer mit YB-Vergangenheit im Strafraum dankbar über das gestreckte Bein von Thun-Verteidiger Timm Klose. Rodrigo Tosi verwertete den Penalty zu Lausannes 1:0. «Der Gegner profitierte von unseren Geschenken», sagte Thun-Trainer Murat Yakin und bezog sich dabei auch auf den zweiten Gegentreffer. Trotz energischen Zurufen von Goalie Sascha Stulz liess sich Stefan Glarner in der 58.Minute nach einer Flanke im Strafraum von Antoine Rey düpieren. Thun lag damit wieder im Rückstand, nachdem Oscar Scarione kurz nach dem Seitenwechsel und einem Fehlentscheid des Schiedsrichters ebenfalls per Penalty ausgeglichen hatte. Auf den erneuten Rückstand gelang den Gästen keine Reaktion, und Abdul Carrupt erzielte wenig später den dritten Lausanner Treffer. «Uns fehlte offensiv und defensiv die Bereitschaft, die Aktionen abzuschliessen», meinte der enttäuschte Mittelfeldspieler Roland Bättig.awwTelegramm/Tabelle Seite 14>

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