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Grosse Vorfreude auf das Vater-Sohn-Duell

Letzte Saison trainierte Hans-Ruedi Baumann noch das Profiteam Thun. Neu sind es die Amateurfussballer aus Interlaken.

Nach seinem Abschiedsspiel mit dem FC Thun gegen Tuggen im Jahre 1997, das mit dem Aufstieg in die NLB gipfelte, und einer nachfolgenden Ruhepause, begann Hans-Ruedi Baumanns erfolgreiche Trainerkarriere im Sommer 2000. Erste Station war die U18-Mannschaft der Thuner, mit welcher er Schweizermeister wurde. Erfolgreich hatte er auch beim FC Spiez und danach mit der Thuner U21-Auswahl gearbeitet. Mit beiden Teams war er in die 2. Liga interregional aufgestiegen. Seine Arbeit wurde geschätzt und die Vereinsleitung ernannte ihn im Sommer 2008 als Nachfolger von René van Eck zum Cheftrainer. Die Amtstzeit von Baumann als Profitrainer dauerte aber keine Saison. Thun stellte ihn im Mai frei. Wen wunderts, dass er die Frage, ob er seine Zukunft als Fussballtrainer, oder in einem zivilen Beruf sehe, im Moment unbeantwortet lassen will.Herausforderung Interlaken«Eine Amateurmannschaft zu trainieren, ist für mich nicht neu. Doch diesmal sind die Vorzeichen ganz anders», sagt Baumann. Von einem ehemaligen Profitrainer werde einiges mehr erwartet und die Erwartungshaltung sei auch grösser, sagt er. Die hochgesteckten Ziele des Vereins – bald einmal in der 1. Liga zu spielen – seien visionär. «Realistisch gesehen, liegen wir noch ein ganzes Stück von der obersten Amateurliga entfernt», erklärt der Trainer. Baumanns gedämpfter Optimismus beruht auf dem Stürmerproblem. Mit Martin Streich (Pause) und Oliver Wymann (Spiez) hat er die beiden effektivsten und torgefährlichsten Stürmer der letzten Saison verloren. «Offensiv sind wir sicher schwächer geworden, deshalb müssen wir unser Augenmerk auf eine solide Abwehrarbeit richten.» Baumann erwartet eine spannende Meisterschaft. «Spiez und Ostermundigen sind für mich die Favoriten. Dahinter wird es eng.» Speziell freut er sich auf den Match gegen Spiez, wo sein Sohn Cyril spielt. Schon heute liefern sie sich fast täglich einen verbalen Schlagabtausch.Peter Voegeli>

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