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Gewünscht wird mehr Information

Die ehemaligen Mitarbeiterinnen des Altersheims wissen nicht, dass sie angeklagt wurden. Adliswiler Gemeinderäte wollen mehr Informationen.

Reaktionen Von Bettina Ledergerber Adliswil – Gegenüber den Medien hätten ehemalige Angestellte des Alters- und Pflegeheims an der Badstrasse falsche Aussagen gemacht, sagte Stadträtin Susy Senn (FDP) gestern. Deshalb hat die Stadt nun Anklage wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses gegen sie erhoben (siehe Artikel links). Von dieser Anklage wisse sie nichts, sagte gestern eine ehemalige Angestellte des Altersheims auf Anfrage. Auch habe sie keine Kenntnis vom Inhalt der Untersuchungsergebnisse. Darum wollen sie und eine Kollegin zu den Vorwürfen der Stadt nicht weiter Stellung nehmen. Auch die Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter (UBA) wurde nicht über den Abschluss des Untersuchungsberichts in Kenntnis gesetzt. Darüber ist UBA-Geschäftsführerin Brigitta Bhend erstaunt. «Eigentlich war abgemacht, dass wir informiert werden», sagt sie. Nachdem die Vorwürfe der Pflegerinnen im letzten September öffentlich wurden, hatte sich die Stelle eingeschaltet. Sie hatte zwischen den ehemaligen Angestellten und den Heimverantwortlichen der Stadt Adliswil vermittelt.Renato Günthard, Präsident der SVP Adliswil und Gemeinderat, fordert, dass der Gemeinderat als Kontrollorgan Einsicht in den Untersuchungsbericht von Juristin Katharina Sameli erhält, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Gemeinderat und SP-Präsident Simon Jacoby ist «beruhigt», dass in Adliswil keine Altersheimbewohner misshandelt wurden. Er äussert sich jedoch kritisch zur Kommunikation der Stadt: «Bei der Medienkonferenz hätten Juristin Katharina Sameli und auch Stadtpräsident Harald Huber anwesend sein müssen.»

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