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Genossenschaft StöckliDer Umsturz im Vorstand

Der Streit um die Uetiker Stöckli-Genossenschaft für Alterswohnungen begann 2008. Der Vorstand wollte das 35-jährige Gebäude abreissen lassen und durch einen Neubau ersetzen. Nach Protesten der 230 Bewohner des Stöcklis und Ermahnungen des Gemeinderates wurde der Plan fallen gelassen. Stattdessen schlug der Genossenschaftsvorstand eine Sanierung für 6 Millionen Franken vor. Diese hätte eine Mietzinserhöhung zur Folge gehabt. An der Generalversammlung im Mai dieses Jahres lehnten die Bewohner diesen Vorschlag ab. Einzig zu einer sanften Renovation für 1,6 Millionen gaben sie ihre Zustimmung. Hinter diesem Antrag standen Hermann Rauber und Kurt Hänggi, der ehemalige Gemeindepräsident von Uetikon, sowie einzelne Mieter. Letztere sammelten die notwendigen Unterschriften für Neuwahlen im Genossenschaftsvorstand. Als ausschlaggebenden Punkt nennen sie das verweigerte Mitspracherecht an der bevorstehenden Renovation. An der Generalversammlung von vergangener Woche reichte der Vorstand um den ehemaligen Gemeinderat Ruedi Bohli dann in corpore den Rücktritt ein. Sie wollten es nicht auf eine Kampfwahl ankommen lassen. Damit machten sie den Weg frei für Kurt Hänggi, der zusammen mit Anita Schönenberger, Walter Streuli, Hermann Rauber und Gemeinderat Markus Hafner (SVP) künftig im Vorstand der Genossenschaft sitzen wird. Sie wurden von 90 Prozent der Genossenschafter gewählt.(ssi)

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