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Gebühren auf dem Netz vergleichen

Neu sind die Gebühren aller Gemeinden mit über 5000 Einwohnern im Onlineverzeichnis des Preisüberwachers aufgeführt.

Dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bern hohe Abgaben zahlen, ist bekannt. Wie gross die Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden bei den Gebühren für Wasser, Abwasser und Kehricht wirklich sind, kann auf der Homepage des Preisüberwachers nachgeschaut werden. Vergleich möglich Neu sind alle Schweizer Gemeinden mit über 5000 Einwohnern im Verzeichnis aufgeführt. Wer auf der Startseite seinen Wohnort eingibt, sieht die entsprechenden kommunalen Tarife für die Abfall- und Abwasserentsorgung sowie die Wasserversorgung. Interessant: Man kann die Gebührentarife mit anderen Kennzahlen wie etwa dem gesamtschweizerischen Durchschnitt vergleichen. Auf dem Land billiger Gemessen an den Abfallgebühren in Bern, können sich vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner von Bolligen freuen: In einem 3-Personen-Haushalt in einer 4-Zimmer-Wohnung bezahlen sie für einen 35-Liter-Kehrichtsack nur gerade 2.18 Franken – 78 Rappen weniger als in Bern. Dieser Preis enthält nebst der Abfallsackgebühr auch einen Teil der fixen Grundgebühren, die etwa in den Wohnnebenkosten enthalten sind. Für ihr Frischwasser bezahlen die Bolliger hingegen mehr als die Bewohner anderer Gemeinden: Gut 2 Franken kostet hier der Kubikmeter (siehe Tabelle). Günstiger ist es in Köniz, Biel oder Thun, wo die Wassergebühren unter dem Durchschnitt liegen. Vergleich hinkt etwas In einem auf der Homepage aufgeschalteten Communiqué betont der Preisüberwacher aber auch, dass der Vergleich seine Tücken hat. Die Grünabfuhr etwa wird in einigen Gemeinden über die Abfallgrundgebühr finanziert, bei anderen muss sie separat bezahlt werden. Zudem sei ein Vergleich mit den billigsten nicht immer angebracht, heisst es weiter, da nicht alle Gemeinden kostendeckende Gebühren erheben würden.nh •www.preisvergleiche. preisueberwacher.admin.ch >

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