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Frische Brötchen Backen

Chris Wiesendanger von Frank von Niederhäusern JAZZ Seit exakt vier Jahren wird der Helsinki-Klub beim Bahnhof Hardbrücke einmal pro Woche zum Jazzschuppen. Die Idee von Tom Rist, Jazz auf die Bühne seines Clubs für experimentelle Popsounds zu bringen, hatte im Januar 2007 sofort eingeschlagen. Und Rist ist bis heute davon überzeugt: «Jazz wird oft in die intellektuelle Ecke abgeschoben. Ich möchte Jazz auch Leuten schmackhaft machen, die sonst andere Musik hören.» Ende letzten Jahres legte diese Jazzreihe einen Schönheitsschlaf ein, nun wird sie fulminant wiedererweckt. Mit drei neuen Köpfen, die frische Sounds ins Helsinki bringen sollen. Geiger Tobias Preisig hat hierfür eigens ein Quartett namens Ray Bourbon formiert. Trompeter Mats Spillmann wird mit einem Quintett Grooves erkunden. Und auch Altmeister Chris Wiesendanger wird – wie er das am gleichen Ort schon letzten Sommer tat – am Piano sitzen. «Mir ist wichtig, verschiedene Tonalitäten des Jazz hörbar zu machen», begründet Tom Rist die Dreierbesetzung. «Diese Bands spielen in der Regel einmal pro Monat. Hinzu kommen werden Gastbands. Die Besetzungen finden sich auf unserer Website.» Bis letzten April war der Helsinki-Jazzabend ein sogenannter Steady Gig gewesen. Jede Woche hatte Paul’s Boutique gespielt mit Pianist Jean-Paul Brodbeck, Bassist Fabian Gisler und Drummer Claudio Strüby. Nach gut drei Jahren hat dieses Trio zwar ausgespielt, die Zeit im Helsinki aber will Jean-Paul Brodbeck nicht missen. «Der regelmässige Gig ermöglichte uns eine stetige Weiterentwicklung», erklärt der Pianist. «Wir konnten sehr viele Leute mit Jazz erreichen, und es kam zu interessanten Begegnungen.» Eine solche Begegnung war übrigens mit schuld daran, dass Brodbeck die Helsinki-Gigs aufgab. Stephan Eicher war im Lokal und hat ihn abgeworben: für das Musical «Geri». Das ist einfacher Text, das kann einfacher Text. Chris Wiesendanger wird in Zukunft regelmässig im Helsinki Hand anlegen. Eintritt 8 Franken

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