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Fotografierverbot für Pflegefachpersonal

Uster. - Die Bestürzung weitherum war gross, als Ende Februar bekannt wurde, dass im Stadtzürcher Pflegeheim Entlisberg Bewohner von Pflegenden wiederholt nackt fotografiert worden waren. Die Ustermer SP-Gemeinderätin Julia Amherd wollte vom Ustermer Stadtrat darauf in einer Anfrage wissen, wie solche Fälle in den städtischen Heimen verhindert werden. Der Stadtrat schreibt nun in seiner Antwort, dass eine ganze Reihe von Vorkehrungen dazu beitragen sollen, dass sich Vorfälle wie in Wollishofen in Ustermer Heimen nicht ereignen. So sei beispielsweise der Umgang mit Mobiltelefonen klar geregelt und das Fotografieren und Filmen mit privaten Apparaten verboten. Dass es mit einem Verbot allerdings nicht getan ist, scheinen sich die Verantwortlichen bewusst zu sein. Ein solches Handyverbot gab es auch für das Entlisberg - es verhinderte die Missbrauchsfälle nicht. Darum betont der Stadtrat auch, wie wichtig die institutionalisierten Gespräche zwischen Leitung und Angestellten seien. Diese Gespräche wie auch klar geregelte Anforderungen an die Ausbildung der Angestellten und regelmässige Weiterbildung sorgen laut Stadtregierung in den Ustermer Heimen dafür, dass es nicht zu Entlisberger Verhältnissen kommen sollte. (arb)

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