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Ferrari-Fahrer und sein Opfer in kritischem Zustand

Überlebende konnten von der Polizei noch nicht befragt werden.

Von Beat Metzler Die junge Frau, die am frühen Samstagmorgen bei einem Raserunfall in Kilchberg schwer verletzt wurde, liegt in kritischem Zustand im Universitätsspital Zürich. Auch der Fahrer des Unfallwagens, eines Ferrari 458 Italia, befindet sich mit beträchtlichen Verletzungen im Spital, wie Werner Schaub, Sprecher der Kantonspolizei, gestern sagte. Beide konnten noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Der 27-jährige Schweizer, der im Bezirk Horgen wohnt, raste um 5 Uhr früh mehrmals durch Kilchberg. Auf dem Beifahrersitz des zweiplätzigen Sportwagens sassen zwei Schweizerinnen. In der Nähe der Einmündung Bergstrasse prallte das Auto frontal in eine Gartenmauer. Der 17-Jährige David L. kam als Erster an die Unfallstelle: «Die beiden jungen Frauen sassen übereinander; überall war Blut», sagte er dem «Blick». Eine Frau habe noch geatmet, diese habe er aus dem Wrack gezogen. «Es war schrecklich, man hat überall die Knochenbrüche an ihrem Körper gesehen.» Die 21-Jährige wurde von der Ambulanz ins Spital gefahren. Die zweite, 23-jährige, Beifahrerin starb auf der Unfallstelle. Der Lenker floh trotz schwerer innerer Verletzungen vom Unfallort. Die Polizei fand ihn nach kurzer Fahndung versteckt hinter einer nahen Hecke. Der Mann habe nach Alkohol gerochen und sei getorkelt, sagt Werner Schaub, weshalb die Polizei eine Blut- und Urinprobe vornahm. Die Resultate liegen noch nicht vor. «Deshalb können wir nicht sagen, wie stark alkoholisiert der Mann war», sagt Schaub. An der Unfallstelle fand die Polizei zudem eine geringe Menge weicher Drogen.Der Ferrari stammt aus einem Basler Garagenbetrieb, welcher der Familie des Unfallverursachers gehört. Ob sich die Insassen angeschnallt hatten, war gestern Sonntag noch unklar. Vom Luxusauto blieben nur Trümmer. Foto: Kantonspolizei Zürich

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