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FC Greifensee schaltete Zweitligisten aus

Penaltykiller Patrick Stocker ersparte seinen Farben in der Nachspielzeit der 1. Cup-Runde das Elfmeterschiessen. Hinwil, Brüttisellen und Volketswil scheiterten an Unterklassigen.

Fussball. - Der FC Greifensee, der in der letzten Drittliga-Meisterschaft in seiner Gruppe 4 mässiger Achter geworden ist, hat ein erstes Versprechen für die neue Saison abgegeben. Die Elf von Roger Wenger zog im Regionalcup gegen Kilchberg/Rüschlikon dank einem 2:1 in die zweite Runde ein. Mit dieser Überraschung durften die Platzherren nicht rechnen. Denn beim Gegner handelte es sich um ein arriviertes Zweitliga-Team, das einen vierten Tabellenrang zu verteidigen hat und im letztjährigen K.-o.-Wettbewerb bis in die Viertelfinals vorgeprescht war. «Wir sind sehr enttäuscht», sagte deshalb Trainer Peter Traber nach diesem Ausrutscher. Ganz Sportsmann, anerkannte er aber den «verdienten Sieg» Greifensees. Am meisten Schulterklopfer wurden nach der Partie dem Torhüter Patrick Stocker verteilt. Er rettete seiner Mannschaft in der 91. Minute den Erfolg, indem er einen Penalty hielt. Wäre der späte Ausgleich doch noch gefallen, hätte auf dem Milandia-Rasen der Entscheid über ein Weiterkommen im Penalty-Shootout fallen müssen. Vorgelegt hat Greifensee zu einem ebenfalls idealen psychologischen Moment. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel traf Jan Baumann zum 1:0. Der Gast vom linken Seeufer kam nach der Pause besser ins Spiel und egalisierte das Skore nach 52 Minuten. Zehn Minuten vor Schluss verlor Kilchberg/Rüschlikon aber wieder den Faden und ermöglichte dem Gegner mittels Eigentor die Führung. Effretikon atmete erst spät auf Ein Oberländer Trio konnte in der ersten Vorrunde gegen Herausforderer aus den Niederungen der 4. Liga nicht bestehen. Drittligist Hinwil wurde von Kollbrunn nach 90 Minuten mit 1:3 düpiert. Infolge Ferienabsenzen reisten die Oberländer mit dem letzten Aufgebot an. Die Entscheidung zu ihren Ungunsten fiel in der Schlussviertelstunde, als die dezimierten Hinwiler die Kräfte endgültig verlassen hatten. Brüttisellen und Volketswil retteten sich immerhin ins Penaltyschiessen, zogen dort aber den Kürzeren. Keine Blösse gaben sich die Zweitligisten Dübendorf, Uster, Russikon und Effretikon. Der Aufsteiger vom Eselriet machte es gegen Drittligist Diessenhofen allerdings spannend und setzte sich erst im Penaltyschiessen durch. Nachdem Silvan Kamm einen schwach getretenen Strafstoss hatte entschärfen können, verwandelte als letzter Schütze Mario Lerchmüller. Absteiger Wetzikon, der in der 3. Liga vor einem Neubeginn steht, musste beim starken Viertligisten Engstringen trotz 4:1-Vorsprung in der 75. Minute noch zittern, brachte aber ein 4:3 über die Zeit.

Greifensees Torhüter Patrick Stocker pariert den entscheidenden Strafstoss.

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