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Faustpfandrecht

Bei Fällen wie jenem in Embrach kann der VSachen seines Mieters geltend machen. Der Betreibungsbeamte wechselt dann das Schloss des Ladenlokals aus und inventarisiert die noch vorhandene Ware des säumigen Mieters. Damit der Vermieter zu seinem Zins kommt, werden alle zurückgehaltenen Gegenstände versteigert. Der ehemalige Mieter muss mit einer öffentlichen Publikation auf die Massnahmen aufmerksam gemacht werden. Bei exklusiveren Objekten wie beispielsweise Antiquitäten oder Oldtimern wird die Ware an das Stadtammannamt nach Zürich 5 zur Versteigerung überführt. Dort kann ein breiteres Publikum und damit allenfalls ein grösserer Erlös erzielt werden.Ziel ist es, möglichst alles loszuwerden. So müssen die Gegenstände bei der Gant gleich bezahlt und mitgenommen werden. Wird mehr ersteigert, als geschuldet ist, behält das Betreibungsamt den Betrag zurück und macht eine Meldung an das Gericht. Dieses muss wiederum eine öffentliche Ausschreibung machen, wenn der Empfänger des Geldes nicht erreichbar ist. Meldet sich dieser nicht, geht die Summe an die Staatskasse.(szr)

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