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Fällanden belässt Steuerfuss bei 93 Prozent

Die Stimmbürger haben das Budget für 2012 trotz eines Defizits durchgewinkt.

Von Marcel Vollenweider Fällanden – Die schlimmste Befürchtung von Fällandens Gemeindepräsident Richard Hirt (CVP) bestätigte sich nicht: Der Negativrekord von 36 Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung bleibt bestehen. 55 Stimmberechtigte fanden sich am Mittwochabend im grossen Saal der Zwicky-Fabrik ein, um über die Geschäfte der Politischen Gemeinde zu befinden. Der Voranschlag 2012 der Politischen Gemeinde weist ein Defizit von gut 1,5 Millionen Franken aus. Finanzvorstand Rolf Rufer (FDP) begründete dies damit, dass sich das Wachstum in Fällanden verflachen werde, dass also künftig geringere Steuererträge zu erwarten seien. Die Stimmbürger segneten das Budget mit nur gerade einer Gegenstimme ab. Der Steuerfuss wird bei 40 Prozent des einfachen Staatssteuerertrages belassen. Der Schulgemeinde geht es beim Berechnen des Voranschlages gleich wie der Politischen: Gerade einmal 15 Prozent des Gesamtaufwands sind laut dem Finanzverantwortlichen Ueli Hohl (FDP) zumindest punktuell beeinflussbar. Der Rest sei durch geltende Gesetze und Bestimmungen vorgegeben. Der Voranschlag sieht ein Defizit in Höhe von knapp 150 000 Franken vor. Die Sekundarstufe Fällanden hat einen im Detail definierten Leistungsauftrag zu erfüllen und beansprucht für die Umsetzung dieses Leistungsauftrages ein Globalbudget. Die 51 Stimmberechtigten der Schulgemeindeversammlung genehmigten ohne Einwände sowohl das Globalbudget der Sekundarstufe als auch den Voranschlag der Schulgemeinde mit Globalkredit für die Sekundarstufe. Der Steuerfuss wird bei 53 Prozent belassen. In einem weiteren Geschäft genehmigte die Gemeindeversammlung auch die Bauabrechnung für ein neues Gemeinschaftsgrab und eine Wand mit Urnennischen auf dem Friedhof Zil.

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