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«Etwas zeigen für die Galerie»

Die Kloten Flyers bestreiten am 85. Spengler Cup das Eröffnungsspiel gegen Riga.

Von Etienne Wuillemin 66 Jahre ist es her, seit ein anderes Schweizer Team als Gastgeber Davos den Spengler-Cup gewonnen hat. Was 1945 dem ZSC gelang, streben heuer die Kloten Flyers an. Auf die Frage, was er denn lieber gewinne, Spengler-Cup oder Schweizer Meisterschaft, antwortete Sportchef Jürg Schawalder blitzschnell: «Wir wollen beide Titel!» Zum letzten Mal nahmen die Flyers 1990 am Spengler-Cup teil, mit dem heutigen Trainerduo Eldebrink/Hollenstein auf dem Eis. «Beim ersten Training schauten tausend Leute zu», erinnert sich Hollenstein, «leider haben wir dennoch alle Spiele knapp verloren.» So weit soll es diesmal nicht kommen. Die Flyers eröffnen die 85. Turnier-Ausgabe am Montag, 26. Dezember, gegen KHL-Vertreter Dinamo Riga. Die Letten mit Trainer Pekka Rautakallio stehen nach 25 Runden an 14. Stelle der KHL (von 23 Teams). Der zweite Vorrundengegner der Flyers ist Deutschlands Vizemeister Wolfsburg, derzeit Tabellensiebter der DEL. Reto von Arx verletzt Erst am zweiten Turniertag kommt Gastgeber Davos zu seinem ersten Auftritt. Die Bündner treffen in ihrer Gruppe auf das Team Canada und Vitkovice. Beim HCD zog sich Reto von Arx am Dienstag gegen den ZSC eine Schleimbeutelverletzung am Ellbogen zu. Bis zum Spengler-Cup sollte er indes wieder fit sein. Das Gleiche hoffen die gebeutelten Flyers von einigen ihrer Spieler. Was am Spengler-Cup auf sie zukommt, gab ihnen der derzeit gesperrte HCD-Verteidiger Robin Grossmann gestern an der Medienkonferenz in den Studios des Schweizer Fernsehen schon einmal mit auf den Weg: «Es ist sehr erwünscht, auch einmal etwas für die Galerie zu zeigen.»

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