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Eriswiler Bauern vor Gericht abgeblitzt

Einen Hund dürfen die Brüder noch halten – mehr nicht. Das Verwaltungsgericht hat das Tierhalteverbot gegen die beiden Bauern aus Eriswil bestätigt und deren Beschwerde abgewiesen. Die Tierhaltung auf dem Hof habe seit Jahren immer wieder Anlass zu Beanstandungen gegeben, gebessert habe sich aber wenig, so das Verwaltungsgericht in der Urteilsbegründung. Das Begehren der beiden, mindestens noch einen reduzierten Tierbestand halten zu dürfen, hatte daher keine Chance. Der Eriswiler Fall hatte im April 2008 landesweit für Schlagzeilen gesorgt: In einer koordinierten Aktion statteten die Behörden dem Bauernhof damals einen Besuch ab – und erhielten ein erbärmliches Bild geboten: Die Tiere im Stall standen im Dunkeln, etliche Kühe waren stark verschmutzt und wiesen Klauendeformationen auf. Das Rindvieh hatte im Winter keinen Auslauf erhalten, eines der beiden Pferde wies blutige Schürfungen auf. «Die Voraussetzungen für ein Einschreiten der Behörden waren gegeben.», Das Verwaltungsgericht sehe keinen Grund, die Schilderungen der Behörden anzuzweifeln. Auf die prekäre Situation waren die Behörden schon vor dem April 2008 aufmerksam gemacht worden: Immer wieder hatten sie versucht, die beiden betagten Brüder zur Einhaltung der Tierschutzvorschriften zu bewegen – ohne Erfolg. Sie hätten sich «gleich bleibend unkooperativ und uneinsichtig» gezeigt. Es habe daher keine andere Möglichkeit als die Auflösung des Tierbestands gegeben, begründet das Verwaltungsgericht. Genau wie die Vorinstanzen hält es auch am «fürsorgerischen Freiheitsentzug» fest, der den Brüdern verordnet wurde. Letzten Oktober hat sie ein Strafeinzelgericht wegen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz zu bedingten Geldstrafen von 120 beziehungsweise 90 Tagessätzen zu je 30 Franken verurteilt. ste>

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