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Enttäuschter Schützenkönig

Zweimal Schützenkönig, das dritte Mal klappte es nicht: Yves Miller schaffte es nicht in den Ausstich.

Von Helene Arnet Zürich/Weiningen – Er hätte Knabenschiessen-Geschichte schreiben können. Yves Miller aus Weiningen im Limmattal war drauf und dran, der erste Dreifach-Schützenkönig aller Zeiten zu werden. Gestern Sonntagnachmittag aber traf er zu wenig ins Schwarze. «Es lief leider nicht so gut», sagte er dem «Tages-Anzeiger». Und die Enttäuschung war ihm anzuhören. Mit 28 Punkten ist er zwar immer noch bei den guten Schützen, aber eben nicht mehr unter den besten, die sich heute um 11 Uhr im Ausstich um den Schützenkönig messen. Er habe sich vielleicht selbst zu sehr unter Druck gesetzt. «Ich konnte mich nicht gut konzentrieren, und das Zielen fiel mir schwer.» Er habe aber ungestört schiessen können, war er doch «inkognito» im Albisgüetli. Medien, die ihn begleiten wollten, wies er freundlich, aber bestimmt ab. Erst am Schluss des Gesprächs kommt er auch auf das Gewehr zu sprechen: «Ich hatte dieses Jahr auch etwas Pech mit dem Gewehr.» Es sei ihm nicht gut in der Hand gelegen. Zwei Titel-Anwärter Der Rummel, den vor allem sein zweiter Titel hervorrief, war riesig. Immerhin war er nach dem Zürcher Otto Horber (1924 und 1926) erst der Zweite, dem dies gelang. Eine nächste Chance für den «Hattrick» bekommt er nicht: Yves Miller ist 17-jährig und ist beim nächsten Knabenschiessen nicht mehr teilnahmeberechtigt. Trotzdem wird er heute im Albisgüetli dabei sein. Er wird seinem Nachfolger die Standarte überreichen. Die Nachfolge werden voraussichtlich die beiden 35-Punkte-Schützen Jason Studerus (Herrliberg) und Robin Huber (Waltalingen) unter sich ausmachen. Bisher zwölf Schützen (keine Schützin) haben 34 Punkte erzielt. Bis gestern Abend haben 4448 teilgenommen, was leicht unter den Erwartungen liegt. Yves Miller aus Weiningen 2006 und 2009 als frisch gekürter Schützenkönig.

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