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Eldebrink: «Ich spreche nicht gerne über Geld, nur über Sport»

Kloten verlängerte mit seinem Trainer um ein Jahr. Der Schwede schlug gar ein längerfristiges Angebot aus.

Mit Anders Eldebrink sprach Silvan Schweizer Anders Eldebrink, was hat Sie bewogen, in Kloten zu bleiben? Ich bin voller Energie. In Kloten darf ich mit starken, jungen Spielern arbeiten. Das Management setzt auf Kontinuität, beim Team und den Mitarbeitern. Viele sind schon jahrelang dabei. Das gibt mir ein gutes Gefühl, man vertraut mir. Verhandlungen können trotzdem zäh sein. Wir hatten nur zwei Gespräche. Ich bin kein Mensch, der fürs Geld coacht. Oder einer, der pokert, ob vielleicht noch ein anderes Angebot kommt. So war ich auch nicht als Spieler. Das hat mir in meiner Karriere viel Stress erspart. Sind Sie enttäuscht, dass es nur ein Jahr mehr ist? Nein. Präsident Jürg Bircher hat mir auch ein Angebot für zwei Jahre gemacht. Aber das wird meine 7. Saison als Trainer. Die Spieler dürfen nicht müde werden, mich zu sehen. Es muss ihnen immer Spass machen, mit mir aufs Eis zu gehen. Darum machen wir erst einmal diese Saison und schauen dann weiter. Welche Rolle hat Ihre schwedische Lebenspartnerin bei Ihren Überlegungen gespielt? Sie arbeitet am Flughafen und fühlt sich wohl hier. Für sie ist der Entscheid natürlich auch gut. Und ich habe hier immerhin elf Jahre meines Lebens verbracht, habe viele schöne Erinnerungen, viele Freunde gefunden. Es ist meine zweite Heimat geworden. Momentan ist Kloten souveräner Leader. Wie muss sich der Klub weiterentwickeln? Wir haben diese junge Basis. Ich würde nicht zu viele Transfers tätigen. Ich arbeite liebend gern mit so vielen Jungen. Es ist einfach, sie sind noch unverbraucht, du kannst sie formen. Und so viel haben wir nicht falsch gemacht, wenn man sieht, wie viele Klotener in der Nationalmannschaft sind: von Gunten, Du Bois, Blum, Bieber, Hollenstein, Bodenmann . . . Was unternehmen Sie, dass es den Jungen nicht langweilig wird? Kleine Änderungen sind immer gut. Und es gibt immer Details, die dich und das Team weiterbringen. Nächste Saison könnte Ihr Team wegen des Sparkurses mit nur zwei Ausländern antreten. Das muss ich akzeptieren. Dann müsste jedoch auch die Zielsetzung tiefer sein fürs nächste Jahr. Aber ich spreche nicht gerne über Geld, nur über Spieler und Sport. A. Eldebrink.

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