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Einträchtige Vorfreude auf das Wetziker Pub-Festival

An Auffahrt beginnt Wetzikons grösste Partyzeit. Die Querelen um die Nachtruhe sind bei Veranstaltern und Behörden vergessen.

Von Andy Pfister Wetzikon – Am ersten Juni verwandelt sich die Wetziker Eishalle für einige Tage ins Mekka des Oberländer Partyvolks – anlässlich des elften Pub-Festivals. Nachdem der Wetziker Gemeinderat Anfang Jahr mit einem – inzwischen wieder aufgehobenen – Nachtruheentscheid für Furore gesorgt hatte, geben sich Behörden und Veranstalter nun einträchtig. Allerdings müssten sich die Organisatoren des Pub-Festivals dieses Jahr mit verschärften Bestimmungen im Sicherheitsbereich abfinden, sagt Roger Kündig, Abteilungsleiter Sicherheit der Stadt Wetzikon. «Neu müssen die Veranstalter nicht nur die Halle, sondern auch den Weg zum Bahnhof überwachen lassen.» Der Sicherheitsdienst des Veranstalters arbeite zudem eng mit der Stadt- und der Transportpolizei zusammen. Tickets einen Franken teurer Trotz des augenfälligen Mehraufwandes: Der Veranstalter des Pub-Festivals, die Gossauer Firma Anyvents, begrüsst die angepasste Bewilligungspraxis für öffentliche Veranstaltungen. Diese werde in der Branche Ordnung schaffen, sagt Geschäftsführer Päde Hofstetter. «Als professioneller Veranstalter legen wir Wert auf klare Richtlinien», sagt er. Hofstetter rechnet mit Mehrkosten von zwanzig- bis vierzigtausend Franken. Diese werde man in Zukunft mithilfe zusätzlicher Sponsoren zu decken versuchen. Ohnehin stehen die Finanzen laut Hofstetter vorerst an zweiter Stelle. «Wichtiger ist, dass alle zufrieden sind», sagt er. Auf die Ticketpreise haben die strengeren Vorgaben vorläufig keinen wesentlichen Einfluss. Gegenüber dem Vorjahr kostet eine Eintrittskarte nur einen Franken mehr als im Vorjahr (21 Franken im Vorverkauf, 25 Franken an der Abendkasse). «In Absprache mit der Gemeinde haben wir beschlossen, das Ticket mit einem ZVV-Billett zu kombinieren. Dafür ist eine automatentaugliche Karte nötig, die entsprechend teurer ist.» Hofstetter möchte den Festivalbesuchern so die Benützung des öffentlichen Verkehrs nahelegen. Letztes Jahr sei nur jeder Zehnte mit dem Zug angereist. Nachtbus hält vor der Eishalle Dass es zwischen Eishalle und Bahnhof nicht zu Ausschreitungen kommt, dafür sorgt neben den Patrouillen auch der Nachtbus: Statt an der Rapperswilerstrasse hält er während des Festivals unmittelbar vor der Eishalle. Ein straffer Fahrplan soll unnötige Wartezeiten verhindern. Der Wetziker Gemeindeschreiber Marcel Peter sieht im geordneten Ablauf das beste Mittel, um Ausschreitungen zu vermeiden. Marcel Peter ist zuversichtlich, dass der Veranstalter seine Pflicht wahrnehmen und sämtliche Vereinbarungen einhalten werde. Ob er am Festival teilnehmen wird, weiss Peter noch nicht. Hofstetter indes hofft darauf: «Wir haben der Wetziker Behörde persönliche Einladungen geschickt.» www.pubfestival.com

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