Zum Hauptinhalt springen

Einmal filigran, einmal farbig

Gegensätze in der Galerie Spital Thun: Masha Petrushinas filigrane Stadtansichten treffen auf Albert Röstis farbige Acrylbilder.

Es ist, als stünde man vor dem wirklichen Schloss – so akribisch genau versteht es Masha Petrushina, die verschiedensten Winkel der Stadt Thun mit ihrem Tuschestift auf Papier zu bannen. «Stadtansichten» heisst ihre Bilderserie, die derzeit in der Galerie Spital Thun zu sehen ist. «Ich habe sie alle an Ort und Stelle gezeichnet», sagt die Künstlerin. Da macht es der aus Weissrussland stammenden Künstlerin auch nichts aus, wenn das Wetter weder schön noch warm ist. «An einem kalten Wintertag stand Masha Petrushina, mit der Mütze tief im Gesicht, an der Hübelistrasse in Hilterfingen und zeichnete», erinnert sich Hilterfingens Gemeinderat Christian Ibach in seiner Ansprache zur Vernissage. «Was ich dann auf dem Blatt Papier sah, hat mich tief beeindruckt», sagt er.Reizvoller KontrastPetrushina hat in ihrer Heimat Naturwissenschaften studiert und im Bereich Physik gearbeitet, bis ihre Liebe zur Kunst neu erwachte. Bei Besuchen in der Schweiz fand sie im Kunstseminar Luzern eine ihr entsprechende Ausbildungsstätte. Sie lebt mittlerweile in Oberhofen. Den spannenden Kontrast zu ihren schwarz-weissen Stadtansichten liefern in der aktuellen Ausstellung die Acrylbilder ihres Ehemannes Albert Rösti. Seine Bilder sind in satten Farben gehalten und zumeist abstrakt. «Ich will in meinen Bildern Gefühle und Emotionen ausdrücken», sagt er. Das Malen entdeckte er erst mit 50. «Heute ist Malen für mich ein idealer Ausgleich zu meiner Arbeit als Lehrer», sagt er. rrhDie Ausstellung in der Galerie Spital Thun ist täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet, sie ist bis am 19.September zu sehen. >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch