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Eine Saison der Konsolidierung

Der FC Subingen hat sich in der interregionalen 2. Liga nicht behaupten können und muss in dieser Saison wieder mit regionalen Gegnern vorliebnehmen. Der direkte Wiederaufstieg ist aber nicht das Ziel von Trainer Patrick Schüpbach.

Der Absteiger aus der interregionalen 2. Liga gehört in der Regel zu den Favoriten. Das weiss auch Subingens Trainer Patrick Schüpbach, doch er relativiert. «Ganz vorne werden wir sicher nicht mitspielen, es gibt Mannschaften, welche viel gefestigter sind.»Ital und WelschenrohrDerendingen traut Schüpbach einen Platz unter den ersten drei zu, doch seine Topfavoriten sind Italgrenchen und Welschenrohr. «Wenn man zwei Spieler mit Erstliga-Erfahrung verpflichten kann, muss man vorne mitreden», so Schüpbach über Italgrenchen. Und Welschenrohr habe Domink Frey und Raphael Ingold, die zwei kopfballstärksten Spieler der Region, verpflichten können. «Wie stark die beiden sind, weiss ich deshalb, weil sie letzte Saison noch unter mir gespielt haben», so Schüpbach. Dieser stand im letzten Jahr beim FC Kestenholz an der Linie, mit welchem er die Qualifikation der 3.-Liga-Gruppe 1 gewann, jedoch in den Aufstiegsspielen zur zweiten Liga scheiterte. Subingen ist Schüpbachs zweite Trainerstation – und «eine neue Herausforderung», wie er sagt.«Sind auf gutem Weg»«In der letzten Saison war es für mich sehr einfach, die Mannschaft bei Laune zu halten, haben wir doch die Mehrzahl der Spiele gewonnen», erinnert sich Schüpbach. Ganz anders die Subinger. Sie reihten in der interregionalen Zweitliga Niederlage an Niederlage. Nur logisch deshalb, dass Schüpbach mental mit dem Team arbeiten musste. «Wir sind noch nicht dort, wo wir hinwollen, aber auf einem guten Weg», und weiter: «Ich habe in der Vorbereitung gesehen, dass das Team bereits enger zusammengerückt ist, dies ist auch mein Hauptziel.» Von einem Neuaufbau will Schüpbach aber nicht reden. «Es ist für uns eine Saison der Konsolidierung.» Insgesamt haben sieben Spieler die Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen verlassen, fast doppelt so viele gehören neu dem Kader an, «darunter sehr viele Nachwuchsspieler».Im Cup erfolgreichGleich zum Saisonauftakt trifft Subingen auf den letztjährigen Dritten Fulenbach. «Auch ohne ihren Topskorer Roland Wyss ein Gradmesser, dann werden wir sehen, wo wir stehen», so Schüpbach.Doch ein erstes Mal ernst galt es bereits am Sonntag. In der zweiten Qualifikationsrunde des Schweizer Cups wurde Stäfa, ebenfalls ein Absteiger aus der zweiten Liga interregional, auswärts mit 2:0 besiegt. «Psychologisch sind Erfolge im Cup sicher wichtig, doch für uns hat die Meisterschaft Priorität», sagt Schüpbach. In der dritten und letzten Cup-Qualifikationsrunde trifft Subingen zu Hause auf den FC Thalwil. «Ein sehr schwerer Gegner», weiss der neue Trainer.Raphael Hadorn>

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