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Einbrecher haben gleich fünfmal zugeschlagen

Bei einer Diebestour durch ein Wädenswiler Wohnquartier ist viel in die Brüche gegangen.

Von Anja Müller Wädenswil – Eine Serie von Einbrüchen hat am vergangenen Wochenende die Bewohner des Wädenswiler Holzmoosrüti-Quartiers erschüttert. Unbekannte Täter waren oberhalb des Autobahnzubringers Zugerstrasse nacheinander in fünf Wohnhäuser eingedrungen. Dabei hatten sieBargeld, Schmuck und elektronische Geräte im Wert von mehreren Tausend Franken gestohlen. Zudem hinterliessen die Einbrecher laut der Kantonspolizei Sachschäden, die weit über 10 000 Franken kosten werden.Gemäss Kapo-Sprecher Werner Benz kann davon ausgegangen werden, dass die fünf Einbrüche von den gleichen Tätern verübt worden sind. Sämtliche Vorfälle haben sich am Samstag zwischen 15 Uhr und Mitternacht ereignet, während sich die Bewohner ausser Haus waren. Eine Betroffene, die anonym bleiben möchte, erzählt, sie habe sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmte, als sie mit ihrem Mann spätabends nach Hause gekommen sei: «Die Wohnungstür stand offen, und im Eingangsbereich waren Gegenstände aus meiner Handtasche verstreut.» Auch die leere Schmuckschatulle habe sie am Boden gefunden. «Ich hatte einen riesigen Schock», sagt sie. Die Einbrecher hätten in der Wohnung offensichtlich mit brachialer Gewalt gewütet und mit dem Brecheisen alles aufgebrochen, was nur möglich war. Gestohlen worden seien neben Bargeld vor allem Dinge von emotionalem Wert: «Zum Beispiel Ohrringe, die ich einmal von meinem Mann geschenkt bekommen habe – das tut besonders weh.» Doppelt so viele Einbrüche 800 bis 900 solcher Einbrüche werden im Bezirk Horgen jährlich verübt – in den Wintermonaten doppelt so viele wie im Sommer; dies als Folge der frühen Dämmerung. Laut Kriminalstatistik sind Parterrewohnungen in Mehrfamilienhäusern bei Einbrechern besonders beliebt. Sowohl die Kantonspolizei als auch die Gemeindepolizeien haben ihre Patrouillentätigkeit verstärkt. Werner Benz appelliert aber auch an die Bevölkerung: «Wer etwas Verdächtiges beobachtet, sollte auf keinen Fall zögern, sich unter der Telefonnummer 117 bei der Polizei zu melden.»

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