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Ein Olympiasieger zum Anfassen

An einer Autogrammstunde in Hinwil machte Simon Ammann Werbung für das Skispringen und zeigte sich als umgänglicher Star.

Von Manuel Naegeli Hinwil – Schon einige Minuten vor Beginn der angekündigten Autogrammstunde mit Simon Ammann bildet sich am Samstagvormittag eine lange Schlange wartender Kinder und Fans. Einige müssen sich sogar fast eine Stunde lang gedulden, bis sie endlich den neuen Werbebotschafter des Coop Megastore in Hinwil um ein Foto bitten können. Viele Kinder mit ihren Eltern, aber auch Skisprungfans, Jugendliche, Erwachsene und ebenso Coop-Angestellte lassen sich die Möglichkeit nicht nehmen, um dem erfolgreichsten Schweizer Olympioniken aller Zeiten einmal ganz nahe zu sein. Die Unterschrift des 29-jährigen Toggenburgers ist heiss begehrt. Eifrig schreibt der umgängliche Ammann seinen Namen auf die Autogrammkarten, auf T-Shirts, Jacken, Kappen, Skibrillen oder in Bücher – ein kleiner Junge hat sogar seinen Skihelm ausgegraben und mitgebracht. Währenddessen gibt Ammann offen und spontan Auskunft über seine Trainings in Einsiedeln, unregelmässige Einkäufe im Hinwiler Coop oder das besondere Gefühl beim Absprung vom Schanzentisch. «Skispringen ist eine lässige Sache, ich kann nur empfehlen, es einmal auszuprobieren», rät er. Der Star ist im Schreibstress Müde wird der letztjährige Gesamtweltcupsieger beim Schreiben aber nicht, schliesslich ist er den Rummel um seine Person gewohnt – und «wer täglich fünfundachtzig Kilogramm stemmen muss, dem macht es auch nichts aus, zwei Stunden für die Fans da zu sein», relativiert Ammann den Schreibstress. Dann macht sich der vierfache Olympiasieger auf nach Wildhaus zu einem Schnupperspringen. Coop-Mediensprecher Christopher Hug zieht ein durchwegs positives Fazit. Ammann sei ein junger, dynamischer Sportler und passe deshalb perfekt als Botschafter. Er verspricht: «Weitere Überraschungen mit Simon Ammann werden noch in diesem Jahr folgen.» Zurück bleiben viele glückliche und stolze Besitzer einer Unterschrift des umgänglichen Weltstars. Simi war immer für ein Spässchen zu haben. Foto: Christoph Kaminski

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