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Ein Duell unter Freunden

Oschwand-Biembach A hat am Eidgenössischen Hornusserfest in Höch-

Der Zufall wollte es so. Oschwand-Biembach A war nach dem 1.Tag in der 3.Stärkeklasse Dritter gewesen, Dürrenroth A Vierter. Im Ausstich eines Eidgenössischen Hornusserfests spielen der Dritt- und der Viertplatzierte gegeneinander. Und rasch war klar, dass der Sieger der 3. Stärkeklasse in dieser Begegnung erkoren werden könnte. In der Partie der beiden Führenden hatte Münchenbuchsee-Oberlindach mit 2309 Punkten ein Ergebnis abgeliefert, das zu übertreffen war, und Alchenstorf eine Nummer kassiert. In der Meisterschaft hatte Dürrenroth Oschwand-Biembach bezwungen. In Höchstetten gelang Oschwand-Biembach die Revanche. 23 Punkte mehr wiesen die Emmentaler auf. Zwischen die beiden Teams schob sich Aetingen, sodass Dürrenroth am Ende den dritten Platz belegte. «Auch dieser Rang stellt uns zufrieden», kommentierte Präsident Arthur Flückiger das Ergebnis. «Wir hatten einfach etwas zu viele Fehlstreiche.» Mit Oschwand-Biembach und Dürrenroth waren Vereine aufeinandergetroffen, die freundschaftlich miteinander verbunden sind. «Wir verstehen uns sehr gut», sagt Oschwand-Biembachs Präsident Peter Uhlmann. Als ein Spieler von Dürrenroth in der Gegend arbeitete, in der Oschwand-Biembach zu Hause ist, spielte und trainierte er mit dem B-Team der Emmentaler. Oschwand-Biembach ist in der hügeligen Gegend zwischen den Orten Krauchthal, Utzigen und Oberburg beheimatet. Gespielt wird in Dieterswald in der Gemeinde Krauchthal. «Wir haben viele junge Leute im Team», erklärt Uhlmann. «Nachwuchsprobleme haben wir zurzeit keine. Dieser Erfolg hier in Höchstetten ist eine grosse Sache für uns.» 2006 am «Eidgenössischen» in Bleienbach war Oschwand-Biembach A auf Grund der damaligen Schlagdurchschnitte noch in die 2. Stärkeklasse eingeteilt gewesen. «Die 3. Stärkeklasse ist eine realistischere Einteilung», meint Uhlmann. Bei weiteren Resultaten wie in Höchstetten dürfte ein erneuter Aufstieg in die 2.Stärkeklasse allerdings folgen. Starkes Alchenstorf Nach dem ersten Tag schien es durchaus möglich, dass sowohl der Sieg in der 3.Stärkeklasse als auch der Sieg in der Einzelschlägerwertung nach Alchenstorf gehen könnte. Peter Berchtold war letztlich mit 181 Punkten der beste Einzelschläger in der 3. und 4.Stärkeklasse und darf am Königsstich vom 30.August teilnehmen. «Ich hatte nicht mit diesem Erfolg gerechnet», meinte der 28-jährige Bauprojektleiter aus Ersigen. «Heute hat alles gepasst.» Zum Doppelerfolg reichte es nicht. Die Schlagpunktzahl von 2318 hätte für den 5. Platz ausgereicht, doch wegen der erwähnten Nummer fielen die Emmentaler auf Platz 17 zurück. «Diesen Nouss haben wir schlicht nicht gesehen», ärgerte sich Berchtold. Stucki ohne Silberkranz Neben Berchtold qualifizierte sich auch Fritz Kaufmann (Wohlen-Murzelen) für den Königsstich. Kaufmann, mit Jahrgang 1988 ein junger Hornusser, totalisierte 178 Punkte. Der Spitzenschwinger Christian Stucki (Diessbach) belegte den 54. Platz und verpasste sein Ziel, den Silberkranz. Diesen erhielten die besten neun Schläger der 5./6. Stärkeklasse. Drei seiner acht Streiche gerieten mit 12 und zweimal 15 Punkten zu kurz. In der 5.Stärkeklasse gewann Gasel. Die Mittelländer haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Noch vor 10 Jahren in der 8.Stärkeklasse angetreten, gewann Gasel am «Eidgenössischen» 2006 in der 6.Stärkeklasse und triumphierte nun eine Kategorie höher. In der 4.Stärkeklasse gewann Grenchen, in der 6.Stärkeklasse Belp-Toffen B. Im Team der Gürbetaler fallen die grossen Altersunterschiede auf. Der älteste Hornusser, Emil Gasser, ist 1932 geboren. Die Jüngsten sind noch nicht einmal volljährig.Reto Pfister>

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