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Die Tagesbetreuung Momina braucht mehr Kinder, um wirtschaftlich zu sein

Synergien bei der Kinderbetreuung An der Oetwiler Gemeindeversammlung vom 12. Dezember gilt es, nebst der Subventionierung der Kinderkrippe über drei weitere Geschäfte abzustimmen: Den Voranschlag und Steuerfuss der Politischen Gemeinde für das Jahr 2012 sowie über den Austritt aus dem Zweckverband Spital Männedorf und die Erneuerung der Zusammenarbeits-Vereinbarung mit der Stiftung Loogarten. Die Gemeinde will sich verpflichtenim Loogarten, einen Beitrag von 30 Franken pro Tag und Gast zu bezahlen. Pro Jahr rechnet Oetwil mit einem Beitrag von 149 000 Franken. Damit wären die Oetwiler den Einwohnern von Egg und Mönchaltorf gleichgestellt und blieben nach wie vor frei in ihrer Entscheidung, in welchem Alters- und Pflegeheim sie ihren Lebensabend verbringen möchten. (ps) Oetwil – Mit dem Aufbau einer Kinderkrippe in Oetwil würde die bereits bestehende schulergänzende Tagesbetreuung Momina ergänzt. Zudem könnten Synergien zwischen den zwei Institutionen genutzt werden. Im Rahmen von Momina werden Schulkinder seit Sommer 2009 morgens vor der Schule, am Mittagstisch, am Nachmittag oder nach der Schule bis 18 Uhr betreut. Das Ziel ist, dass die Beiträge der Eltern die Tagesbetreuung Momina zu zwei Dritteln finanzieren können. «Das verlangt der Steuerfussausgleich», sagt die Leiterin Soziales, Erika Hotz. Noch erhält Oetwil vom Bund eine Anstossfinanzierung. «Ohne diese würden wir den Kostendeckungsgrad von zwei Dritteln nicht erreichen», sagt Hotz. Bis Ende Frühling 2012 muss dies aber der Fall sein. Sonst müsse man für das neue Schuljahr 2012/13 über die Bücher. Vor allem die Morgenbetreuung von 7.30 bis 8.30 Uhr sei zu wenig ausgelastet. Der Mittagstisch laufe gut. «Wir werden nun allen Eltern mitteilen, dass wir darauf angewiesen sind, dass sie ihre Kinder ins Momina schicken», sagt Hotz. Denn nur so könne man das Angebot in seiner ganzen Breite beibehalten. Und das wolle man unbedingt. «Die Momina ist ein wichtiges Angebot», sagt auch Sozialvorsteherin Maag. Oetwil bietet im Rahmen von Momina auch eine Ferienbetreuung an. Diese ist freiwillig und vom Volksschulamt nicht vorgeschrieben. Um mehr Geld einzunehmen, will Oetwil dieses Angebot nun neu auch für Kinder von anderen Gemeinden öffnen. Als letzte Möglichkeit will man Stiftungen anschreiben, die Momina allenfalls sponsern könnten. «Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses vollständige Angebot den Oetwilern weiterhin erhalten zu können», sagt Maag. (ps) momina@schule-oetwil.ch, kita.oetwil.as@livenet.ch / www.kitaperle.jimdo.com Der Mittagstisch ist das bestbesuchte Angebot der schulergänzenden Tagesbetreuung Momina in Oetwil. Foto: Reto Schneider

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