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Die SVP ist gegen den Ausbau der Verwaltung

Das Lysser Parlament hat einen Ausbau der Verwaltung beschlossen. Die SVP Lyss ergreift gegen das

Als der Grosse Gemeinderat Lyss (GGR) am 7.September über eine räumliche Erweiterung der Verwaltung diskutierte (wir berichteten), lehnte die SVP das Geschäft kommentarlos ab. Nach einer intensiven Debatte mit vielen kritischen Voten aus den Parteireihen genehmigte das Parlament das Geschäft mit 23 zu 11 Stimmen. Nun ergreift die SVP gegen den Parlamentsbeschluss das Referendum. Zu teuer und zu gross Durch den geplanten Ausbau sollen im Baslerhaus am Marktplatz auf zusätzlichen 660 Quadratmetern 22 Personen arbeiten können. Im November sollen die gesamten Sozialdienste ausgelagert werden und in die neuen Räumlichkeiten umziehen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt rund 1,75 Millionen Franken. Wie einer Medienmitteilung der Partei zu entnehmen ist, findet die SVP die Kosten pro Arbeitsplatz zu hoch, die Anzahl Quadratmeter pro Mitarbeiter zu gross. Mit einer solch teuren Lösung mit Bindung für 10 Jahre – so lange läuft der Mietvertrag – würde man Handlungsspielraum verlieren. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erachte es die SVP als «nicht opportun», die Kosten in der Verwaltung explodieren zu lassen. Auf Unterschriftenfang Zudem begründet die SVP das Referendum mit der geplanten Fusion von Lyss und Busswil. Um den Platzbedarf der Gemeinde optimal zu planen, solle die Abstimmung über die Gemeindefusion, sie findet voraussichtlich im März 2010 statt, abgewartet werden. Die SVP Lyss will bis am 9.Oktober rund 450 Unterschriften sammeln. sl>

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