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Die Narren proben die Machtübernahme

Gestern um 11.11 Uhr haben Winterthurer Guggen die Fasnachtszeit eingetrötet.

Von René Donzé Winterthur – Jeweils Ende Februar oder Anfang März übernehmen die Winterthurer Fasnächtler für drei Tage die Macht über die Stadt. Vor dem Fasnachtswochenende übergibt ihnen der Stadtpräsident symbolisch den Stadtschlüssel. Bereits gestern freute sich der neu gewählte Präsident der Fasnachtsgesellschaft Winterthur (Fakowi), Thomas Steffen, auf diesen Augenblick, an dem er für kurze Zeit das Zepter von der «Winterthurer Übergangsregierung» übernimmt. Doch jetzt gelte es, noch 109 Tage auszuharren, sagte er auf dem Neumarktplatz. Ab Punkt 11.11 Uhr probten die Guggen schon einmal für die Machtübernahme und schmetterten mit Pauken und Trompeten mehr oder weniger reine Töne gegen die Mauern der Altstadtgebäude. Damit war die Narrenzeit, die stets am 11. 11. beginnt, offiziell eröffnet. Die Winterthurer Strassenfasnacht lockt jeweils Zehntausende von Besuchern nach Winterthur. Der Strassenumzug mit gegen 60 Gruppen gehört zu den grössten der Deutschschweiz. Im Unterschied zu Zürich hat die Winterthurer Fasnacht eine lange Tradition, das Fakowi konnte letztes Jahr sein 70-Jahr-Jubiläum feiern. Eine Winterthurer Gugge drückt am Neumarkt gehörig auf die Tuba.Foto: Sophie Stieger

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